VSStÖ wehrt sich gegen Knock-Out-Prüfungen auf der WU

Senat ist aufgefordert, die Studierenden nicht zu verraten

Wien (OTS) - Die neuen Pläne der Wirtschaftsuniversität Wien, eine Selektionsphase vor der Studieneingangsphase zu machen, werden vom Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) auf das Schärfste verurteilt. "Studierenden vor einer ohnehin extrem selektiven Studieneingangsphase noch einmal vier K.O.-Prüfungen in den Weg zu legen, ist eine bodenlose Frechheit von Rektor Badelt. Der WU-Rektor schiebt einen vermeintlichen Ansturm ausländischer Studierenden vor, um die Tore der WU zu schließen", sagt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****

"Die schlechten Studienbedingungen auf der WU sind auch hausgemacht. Ein ausgedünnter Mittelbau und die Nicht-Nachbesetzung von Professuren sind auf Badelts Mist gewachsen. Finanzielle Mittel werden in Eliten-Programme gesteckt, anstatt die Lehre auszufinanzieren, wie zum Beispiel beim neuen 'Quantitative Finance Master'. Sich über einen zu starken Zulauf zu beschweren, auf der anderen Seite aber die Master-Programme international zu bewerben, ist noch so eine Skurrilität", so Wollner.

"Der studierendenfeindlichen Politik von Rektor Badelt muss ein Ende gesetzt werden. Der VSStÖ fordert alle Senatsmitglieder der WU Wien auf, gegen diese Knock-Out-Prüfungen vor der Studieneingangsphase zu stimmen. Die Studierenden werden sich eine solche Verschlechterung nicht gefallen lassen", betont Wollner. (Schluss) mb/mp

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