- 02.06.2010, 13:52:51
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VSStÖ wehrt sich gegen Knock-Out-Prüfungen auf der WU
Senat ist aufgefordert, die Studierenden nicht zu verraten
Wien (OTS) - Die neuen Pläne der Wirtschaftsuniversität Wien, eine
Selektionsphase vor der Studieneingangsphase zu machen, werden vom
Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) auf das Schärfste
verurteilt. "Studierenden vor einer ohnehin extrem selektiven
Studieneingangsphase noch einmal vier K.O.-Prüfungen in den Weg zu
legen, ist eine bodenlose Frechheit von Rektor Badelt. Der WU-Rektor
schiebt einen vermeintlichen Ansturm ausländischer Studierenden vor,
um die Tore der WU zu schließen", sagt Sophie Wollner,
Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****
"Die schlechten Studienbedingungen auf der WU sind auch hausgemacht.
Ein ausgedünnter Mittelbau und die Nicht-Nachbesetzung von
Professuren sind auf Badelts Mist gewachsen. Finanzielle Mittel
werden in Eliten-Programme gesteckt, anstatt die Lehre
auszufinanzieren, wie zum Beispiel beim neuen 'Quantitative Finance
Master'. Sich über einen zu starken Zulauf zu beschweren, auf der
anderen Seite aber die Master-Programme international zu bewerben,
ist noch so eine Skurrilität", so Wollner.
"Der studierendenfeindlichen Politik von Rektor Badelt muss ein Ende
gesetzt werden. Der VSStÖ fordert alle Senatsmitglieder der WU Wien
auf, gegen diese Knock-Out-Prüfungen vor der Studieneingangsphase zu
stimmen. Die Studierenden werden sich eine solche Verschlechterung
nicht gefallen lassen", betont Wollner. (Schluss) mb/mp
Rückfragehinweis:
Stefanie Grubich, Tel.: 0676/385 88 13, Email: [email protected], www.vsstoe.at
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