- 02.06.2010, 12:40:14
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FSG-Meidlinger: Ulm soll Privatwirtschaft in Verantwortung nehmen
Freier Markt sondert kranke MitarbeiterInnen aus, Öffentliche Hand kommt Fürsorgepflicht nach
ÖGB (OTS/FSG) - "In Sachen Krankenstände sollte Gemeinderat Ulm
die Privatwirtschaft in die Verantwortung nehmen, statt die
Bediensteten der Gebietskörperschaften anzupatzen", forderte heute,
Mittwoch, der Vorsitzende der FSG in der Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten - Kunst,Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB),
Christian Meidlinger. Viele Unternehmen sondern kranke
MitarbeiterInnen aus, übertragen die Kosten von Erkrankungen der
Allgemeinheit und drücken sich somit vor ihrer sozialen
Verantwortung. Die Öffentliche Hand dagegen kommt ihrer
Fürsorgepflicht nach und lässt auch Menschen mit schwierigen
Krankheitsbildern nicht fallen.++++
"Die MitarbeiterInnen des Öffentlichen Dienstes sind in vielen
schwierigen und belastenden Berufsgruppen tätig. Diese Tatsache
verschweigt Herr Ulm mit Regelmäßigkeit", sagte Meidlinger. Die FSG
in der GdG-KMSfB lädt ihn gerne ein, bei den aktuellen
Wetterbedingungen zwei Wochen als Mitarbeiter bei der Müllabfuhr
tätig zu sein, damit er sich vor Ort ein Bild machen kann, statt vom
Schreibtisch aus zu urteilen.
Rückfragehinweis:
FSG/GdG-KMSfB, (01) 313 16 - 83 675, Informationen im Internet: www.gdgfsg.at
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