FSG-Meidlinger: Ulm soll Privatwirtschaft in Verantwortung nehmen

Freier Markt sondert kranke MitarbeiterInnen aus, Öffentliche Hand kommt Fürsorgepflicht nach

ÖGB (OTS/FSG) - "In Sachen Krankenstände sollte Gemeinderat Ulm die Privatwirtschaft in die Verantwortung nehmen, statt die Bediensteten der Gebietskörperschaften anzupatzen", forderte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der FSG in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst,Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger. Viele Unternehmen sondern kranke MitarbeiterInnen aus, übertragen die Kosten von Erkrankungen der Allgemeinheit und drücken sich somit vor ihrer sozialen Verantwortung. Die Öffentliche Hand dagegen kommt ihrer Fürsorgepflicht nach und lässt auch Menschen mit schwierigen Krankheitsbildern nicht fallen.++++

"Die MitarbeiterInnen des Öffentlichen Dienstes sind in vielen schwierigen und belastenden Berufsgruppen tätig. Diese Tatsache verschweigt Herr Ulm mit Regelmäßigkeit", sagte Meidlinger. Die FSG in der GdG-KMSfB lädt ihn gerne ein, bei den aktuellen Wetterbedingungen zwei Wochen als Mitarbeiter bei der Müllabfuhr tätig zu sein, damit er sich vor Ort ein Bild machen kann, statt vom Schreibtisch aus zu urteilen.

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