Strozzipark-Finanzamt im 8. Bezirk: Grüne Bezirksvorstehung seit fünf Jahren um Öffnung bemüht

Finanzamt verhindert seit 2006 Gespräche mit BV Rahdjian

Wien (OTS) - "Frau Mickel, die gleichzeitig Mitarbeiterin von BM Pröll und ÖVP-Kandidatin ist, verspricht heute einen Park, der seit Jahren zum Teil privat vermietet ist. Es ist doch sehr interessant, dass ein Park und öffentlicher Grünraum erst dann von Interesse ist, wenn die ÖVP mit ihrem Minister einen Deal schließt. Wohlgemerkt:
Hier handelt es sich um öffentlichen Grund und alle Bemühungen seitens des Bezirks wurden abgeschmettert", stellt der Josefstädter Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian befremdet fest.

Die Grüne Bezirksvorstehung stellt den Anspruch auf die Öffnung des Parks im Finanzamt des 8. Bezirks für die Bevölkerung der grünarmen Josefstadt, bereits seit vielen Jahren. 2006 wurde ein erstes Gespräch mit dem Direktor des Finanzamtes geführt.

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass das Finanzamt (im Palais Strozzi) im Jahr 2012 absiedeln soll. Trotzdem gab es seitens des Finanzamtes seit 2007 keine Zustimmung zu weiteren Gesprächen.

In den Jahren 2008/2009 wurden Gespräche bezüglich der Öffnung des Parks mit VertreterInnen des Simon Wiesenthal-Centers geführt, das nach 2012 einen Teil des Hauses besiedeln soll. Fragen von Zugang und Sicherheit sind noch völlig ungeklärt.

"Hier wird gemauschelt und versprochen und die Bevölkerung hinters Licht geführt. Bisher ließ man den Bezirk auf Granit beißen. Die Zustimmung des BM Finanzen zur Öffnung heißt noch lange nicht, dass alle Vorbedingungen wirklich geklärt sind und eine tatsächliche Nutzung überhaupt möglich ist. Die ÖVP hatte bereits 60 Jahre Zeit, dieses Projekt zu realisieren und es nicht geschafft", schließt Rahdjian.

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