• 01.06.2010, 14:21:01
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Josef Pröll: Generationenübergreifende Solidarität in Zeiten der Krise

Budgetkonsolidierung: Sparen, Neues Wachstum schaffen und erst als letztes Mittel neue Steuern

Wien, 1. Juni 2010 (ÖVP-PD) "Seit zehn Jahren ist der
Österreichische Seniorenrat nun anderen gesetzlichen
Interessensvertretungen gleichgestellt. Die Vertretung, Förderung
und Wahrung der Interessen der österreichschen Senioren war eine
höchst notwendige Maßnahme, da wir nicht nur immer älter werden,
sondern auch länger gesund bleiben. Diese geänderten
Lebensrealitäten der Senioren von heute bestärken uns in der
Wichtigkeit und Richtigkeit Pensionistinnen und Pensionisten als
gleichwertigen Sozialpartner zu sehen", zog Finanzminister Josef
Pröll bei der Festveranstaltung anlässlich "10 Jahre Seniorenrat
als gesetzlich anerkannter Sozialpartner" Bilanz. ****

In den vergangen zehn Jahren hat sich viel getan für
Pensionistinnen und Pensionisten. "Das ist zum Großteil auch dem
Seniorenrat zu verdanken, der als harter, aber fairer Verhandler
eine wichtige Rolle spielt", verweist Finanzminister Pröll auf die
Pensionsanpassungen, Deckelung der Rezeptgebühren, die Einführung
der Briefwahl, die bessere soziale Absicherung für pflegende
Angehörige oder die Erhöhung des Pflegegeldes, um nur einige
Beispiele zu nennen.

In seiner Funktion als Finanzminister betonte Pröll die
Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung. Man habe am Beispiel
Griechenland gesehen, was passieren kann, wenn man mit dem
Staatshaushalt nicht sorgsam umgeht. "Europa hat aber Einigkeit und
Handlungsfähigkeit bewiesen und wichtige Schritte zur
Stabilisierung des Euro gesetzt. Eine bessere Absicherung als
diesen Schutzschirm für den Euro, für unsere Zukunft, für unsere
Arbeitsplätze und Pensionen gibt es nicht", so Pröll. Es gilt daher
nun Österreich krisensicher zu machen, da heißt es "jetzt mehr denn
je: Sparen, sparen, sparen". Die Prioritäten bei der Konsolidierung
sind klar: Volle Konzentration auf Einsparungen auf Seiten des
Staates, Neues Wachstum schaffen vor allem in Zukunftsbereichen wie
den Green Jobs und erst als letztes Mittel neue Steuern, betont der
Finanzminister.

"Wir brauchen eine nachhaltige, generationenübergreifende
Solidarität", so Pröll, der in diesem Zusammenhang um das
Verständnis aller Beteiligten bat und einen fairen Ausgleich
zwischen der ältesten und der jüngsten Generation schaffen will.
"Der Seniorenrat ist ein starker Teil unserer Gesellschaft und mit
der Erfahrung bildet er ein gewaltiges Kapital für unsere
Gesellschaft. Gemeinsam kommen wir aus dieser Krise und stellen
Österreich zukunftsfit auf", so Pröll abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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