Josef Pröll: Generationenübergreifende Solidarität in Zeiten der Krise

Budgetkonsolidierung: Sparen, Neues Wachstum schaffen und erst als letztes Mittel neue Steuern

Wien, 1. Juni 2010 (ÖVP-PD) "Seit zehn Jahren ist der Österreichische Seniorenrat nun anderen gesetzlichen Interessensvertretungen gleichgestellt. Die Vertretung, Förderung und Wahrung der Interessen der österreichschen Senioren war eine höchst notwendige Maßnahme, da wir nicht nur immer älter werden, sondern auch länger gesund bleiben. Diese geänderten Lebensrealitäten der Senioren von heute bestärken uns in der Wichtigkeit und Richtigkeit Pensionistinnen und Pensionisten als gleichwertigen Sozialpartner zu sehen", zog Finanzminister Josef Pröll bei der Festveranstaltung anlässlich "10 Jahre Seniorenrat als gesetzlich anerkannter Sozialpartner" Bilanz. ****

In den vergangen zehn Jahren hat sich viel getan für Pensionistinnen und Pensionisten. "Das ist zum Großteil auch dem Seniorenrat zu verdanken, der als harter, aber fairer Verhandler eine wichtige Rolle spielt", verweist Finanzminister Pröll auf die Pensionsanpassungen, Deckelung der Rezeptgebühren, die Einführung der Briefwahl, die bessere soziale Absicherung für pflegende Angehörige oder die Erhöhung des Pflegegeldes, um nur einige Beispiele zu nennen.

In seiner Funktion als Finanzminister betonte Pröll die Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung. Man habe am Beispiel Griechenland gesehen, was passieren kann, wenn man mit dem Staatshaushalt nicht sorgsam umgeht. "Europa hat aber Einigkeit und Handlungsfähigkeit bewiesen und wichtige Schritte zur Stabilisierung des Euro gesetzt. Eine bessere Absicherung als
diesen Schutzschirm für den Euro, für unsere Zukunft, für unsere Arbeitsplätze und Pensionen gibt es nicht", so Pröll. Es gilt daher nun Österreich krisensicher zu machen, da heißt es "jetzt mehr denn je: Sparen, sparen, sparen". Die Prioritäten bei der Konsolidierung sind klar: Volle Konzentration auf Einsparungen auf Seiten des Staates, Neues Wachstum schaffen vor allem in Zukunftsbereichen wie den Green Jobs und erst als letztes Mittel neue Steuern, betont der Finanzminister.

"Wir brauchen eine nachhaltige, generationenübergreifende Solidarität", so Pröll, der in diesem Zusammenhang um das Verständnis aller Beteiligten bat und einen fairen Ausgleich zwischen der ältesten und der jüngsten Generation schaffen will. "Der Seniorenrat ist ein starker Teil unserer Gesellschaft und mit der Erfahrung bildet er ein gewaltiges Kapital für unsere Gesellschaft. Gemeinsam kommen wir aus dieser Krise und stellen Österreich zukunftsfit auf", so Pröll abschließend.

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