REHA-Kinik in Hollenburg vor Baubeginn

Spatenstich für 120-Betten-Klinik im Juli / Eröffnung im Herbst 2011

Krems (OTS) - Grünes Licht für eine Privatklinik im Kremser Stadtteil Hollenburg: Alle behördlichen Genehmigungen sind unter Dach und Fach, dem Bauginn für das 120-Betten-Haus steht nichts mehr im Wege. Die Klinik wird als Sonderkrankenanstalt für psychiatrische Rehabilitation geführt und schon im Herbst 2011 in Betrieb gehen.

"Für Krems und die Region bedeutet diese Investition wichtige Impulse für die Wirtschaft und den Gesundheitsstandort, für die zukünftigen Patienten wird die neue Klinik durch ihre besondere Standortgunst einen therapeutischen Zusatznutzen zur Gesundung bringen", ist Bürgermeisterin Inge Rinke überzeugt. "Wahrscheinlich haben die größten Optimisten nicht mehr daran geglaubt, dass an diesem Standort jemals eine Klinik errichtet wird. Wir alle erinnern uns noch an frührere Projekte, die bis ins Jahr 2000 zurückgehen, und dann wieder verworfen wurden. Daher ist meine Freude darüber umso größer, dass es jetzt ernst wird und wir diesen gesundheits- und wirtschaftspolitischen Meilenstein setzen können."

Die Klinik wird unter privater Trägerschaft der Sanlas Holding -ohne öffentliche Förderungen - von Alleineigentümer Prim. Dr. Günter Nebel für Patienten mit psychiatrischen Störungen errichtet und geführt. "Dies wird eine ganz besondere Klinik in einer einzigartigen Lage. Wir sind stolz und dankbar, unser langjähriges Know-how hier zum Wohle der Patienten einsetzen zu dürfen. Selbstverständlich werden wir uns mit allen anderen Gesundheitseinrichtungen der Region vernetzen und Kooperationen suchen", so Nebel. Geplant sind 120 Betten und ein angeschlossener Teil als Tagesklinik. Für die sechswöchigen Therapien werden von der Pensionsversicherungsanstalt die Kosten übernommen. Darüber hinaus sollen in einem 17-Suiten-Gesundheitshotel in- und ausländische Privatpatienten behandelt werden.

Die Sanlas Holding investiert in das Projekt rund 15 Mio. Euro und schafft 70 neue Arbeitsplätze. Das Hauptgebäude besteht aus zwei u-förmigen Baukörpern, die ineinander verschoben und ein- bis viergeschossig angeordnet sind. Der landschaftlich reizvollen Sonnen-und Aussichtslage wurde durch die architektonische Gestaltung und Anordnung der Aufenthaltsräume und Zimmer begegnet. Im Zentrum liegt das Foyer, von dem aus die Klinik erschlossen wird. Im Untergeschoss befinden sich eine Garage mit 75 Parkplätzen und Nebenräume, im Erdgeschoss die Therapieräume, eine Ambulanz und Tagesklinik, Küche, Speisesaal und Café, im ersten und zweiten Obergeschoss die Stationen und Zimmer sowie im dritten Geschoss das Hotel mit angrenzender Dachterrasse. Insgesamt werden 8800 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung stehen.

Dipl.-Ing. Christian Kehrer, Gesamtprojektkoordinator der SANLAS-Holding, sieht durch die neue Klinik "den Versorgungsaufgtrag im Bereich Psychiatrische Rehabiliation laut aktuellem REHA-Plan für die Versorgungsregion Ost voll erfüllt." Dass diese Klinik in Rekordzeit realisiert werden kann, sei "dank der breiten regionalen Unterstützung überhaupt erst möglich geworden."

Für Patienten aus ganz Österreich

Psychiatrische Erkrankungen sind ein zunehmendes gesellschaftliches Problem und haben neben dem persönlichen Leid häufig schädigende Auswirkungen auf die berufliche Situation. Dies hat umgekehrt wiederum einen negativen Einfluss auf die psychische Verfassung der Betroffenen.

Während eines sechswöchigen Aufenthaltes wird den Patienten in der neuen Klinik ein umfangreiches Therapieprogramm geboten, mit dem Ziel, nach Möglichkeit wieder in ein geregeltes Berufsleben und in verbesserte soziale Verhältnisse zurückzufinden. In psychiatrischen Rehabilitationseinrichtungen befinden sich vor allem Patienten mit depressiven und psychosomatischen Erkrankungen sowie mit Angststörungen und den verschiedensten Belastungsproblemen wie etwa Burnout. Das Rehabilitationsangebot der Klinik in Hollenburg ist überregional für Patienten aus ganz Österreich und stellt eine ideale Ergänzung zum Angebot für Akuterkrankte dar.

Nach den bau- und sanitätsbehördlichen Genehmigungen laufen nun die Bauausschreibungen. Der Spatenstich ist noch im Juli geplant, die Eröffnung im Herbst 2011.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Denk, Tel. 02732/801-222, oder
DI Christian Kehrer (Sanlas Holding), Tel. 0664/2814770

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