SP-Lindenmayr an VP-Marek: "Mareks Forderung nach einem Sondergemeinderat grenzt an Missbrauch demokratischer Strukturen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Würde sich die neue Wiener ÖVP-Chefin Marek auch nur ansatzweise mit den Vorgängen in Wien auseinandersetzen, könnte sie sich einen Sondergemeinderat sparen", erwidert der Vorsitzende des SPÖ-Rathausklubs, Gemeinderat Siegi Lindenmayr auf Mareks jüngste Ankündigung. "Die von ihr angeführten Fälle wurden bereits umfangreich evaluiert, geprüft und in Ausschüssen sowie in Landtags- und Gemeinderatssitzungen mehrmals ausführlich diskutiert. Die Ankündigung Mareks nach einem weiteren Gemeinderat zu diesen Themen grenzt an Missbrauch demokratischer Strukturen", sagt Lindenmayr. "Offenbar ist Frau Marek äußerst verzweifelt darüber, dass sich niemand für die Themen der ÖVP interessiert. Dabei schreckt sie vor gar nichts zurück", sagt Lindenmayr. Er sieht der zusätzlichen Gemeinderatssitzung gelassen entgegen: "Sämtliche Daten und Fakten liegen bereits auf dem Tisch."

Marek wird vermutlich auch diesmal nicht verstehen wollen, worum es in unserer Stadt geht, da sie gar nicht im Gemeinderat sitzt und auch nicht bei diesem von ihr angekündigten zusätzlichen Termin anwesend sein wird. "In der Wiener ÖVP scheint es derzeit das zwangsverordnete Wunschprogramm 'Christl wünscht - wir spielen' zu geben. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Wiener VP-Funktionäre diesem Konzert ihrer ungeliebten Chefin noch folgen werden", sagt Lindenmayr.
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