• 31.05.2010, 17:10:59
  • /
  • OTS0272 OTW0272

Wr. Gemeinderat - SP-Mörk: "Wien hilft konkret und rasch"

Wien bekämpft Armut nicht nur durch finanzielle Unterstützung, sondern fördert auch Verwirklichung

Wien (OTS/SPW-K) - "Sozial Schwächere brauchen einen starken
Staat, vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Daher muss
Sozialpolitik ein wichtiger Teil eines Staates sein, die Stadt Wien
nimmt diese nicht nur ernst, sondern ist darin federführend", erklärt
SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk im Zuge der Beantwortung der
Dringlichen Anfrage der Grünen in der heutigen Sitzung des
Gemeinderats. Der Bekämpfung von (Kinder-)Armut komme besondere
Bedeutung zu, erklärt Mörk und verweist auf die zahlreichen Maßnahmen
die die Stadt Wien bereits gesetzt habe: "Das Sozialbudget der Stadt
Wien für 2010 beträgt rund 1,14 Milliarden Euro. Damit werden rund
200.000 Menschen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Unterstützungen
vor Armut geschützt. Egal ob es dabei um den Mobilpass, um
Wohnbeihilfe, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe oder vielem mehr
handelt, die Stadt Wien hilft konkret und rasch."

Armut gebe es in allen Bundesländern und in allen Staaten. Es stimme,
dass Wien die höchsten Sozialleistungen Österreichs aufweise, der
Umkehrschluss, dass Wien daher auch die höchste Armutsgefährdung
aufweise, sei jedoch unzulässig, so Mörk. "Der Anstieg
armutsgefährdeter Personen hat viel mit der gestiegenen
Arbeitslosigkeit aber auch mit dem Phänomen der 'working poor', bei
dem trotz Arbeit der Lohn nicht ausreicht. Aber auch die gestiegene
Zuwanderung, die sich alleine in den Jahren 2000 bis 2005 unter der
damaligen VP-FP-Bundesregierung verdoppelt hat, spielt hier eine
Rolle", erklärt die Gemeinderätin.

Die Stadt Wien setze in der Armutsbekämpfung aber nicht alleine auf
finanzielle Unterstützungen, sondern schaffe durch eine Reihe von
Maßnahmen quer durch alle Ressorts konkrete Verwirklichungschancen
für die Wienerinnen und Wiener. "So gewährleistet etwa der Mobilpass
nicht nur Mobilität, sondern bietet auch günstigeren Zugang etwa zu
den Wiener Bädern. Das nahezu flächendeckende Angebot an
Kinderbetreuungsplätzen, die nun auch noch kostenfrei sind,
ermöglichen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", betont Mörk.
Aber auch das große Angebot an leistbaren Wohnungen, die
Unterstützung in Sachen Aus- und Weiterbildung oder das dichte
soziale Netz etwa im Bereich der Pflege helfe den Menschen, ihre
eigene Selbstverwicklung zu verfolgen und einen sozialen Aufstieg zu
erreichen.

Armut sei in großen Städten immer am höchsten, doch auch am Land sei
sie zu bemerken. "Die 'verschämte Armut', bei der sich Menschen aus
Scham nicht trauen Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, ist am
Land höher. Aber ich erwarte mir durch die bedarfsorientierte
Mindestsicherung, die - dank der SPÖ-Regierungspartei - die hohen
Wiener Sozialstandards nun auf ganz Österreich überträgt, eine
deutliche Verbesserung. Für uns als Sozialdemokratinnen und
Sozialdemokraten ist klar, dass wir niemanden alleine lassen. Wir
kennen die Probleme und wir setzen rasch und konkrete Hilfe", so Mörk
abschließend. (Schluss) lok

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. Louis Kraft
   Tel.: (01) 4000-81 943
   mailto:louis.kraft@spw.at
   http://www.rathausklub.spoe.at
   
   Fax: (01) 533 47 27-8192

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel