• 31.05.2010, 13:35:29
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LR Ragger: AUVA muss Asbest-Opfer helfen!

Nicht Pflichtleistungen auf Länder abschieben!

Klagenfurt (OTS) - Kritik übt der Kärntner Sozialreferent LR Mag.
Christian Ragger an der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt. "Sie
erteilt zuerst einen Auftrag an das Berufliche Beratungszentrum
(BBRZ), Kärntner Beschäftigten, die Asbest ausgesetzt waren und dabei
gesundheitliche Schäden davontrugen, intensiver zu helfen. Doch die
anfallenden Kosten will die AUVA nur teilweise übernehmen. Den
größten Teil soll sich das BBRZ vom Land holen." Ragger wehrt sich
dagegen und verweist darauf, dass auch seine Vorgängerin Nicole
Cernic diesem Ansinnen eine Absage erteilt hat.

Für Ragger ist es aber merkwürdig, warum Kärntens
Gesundheitsreferent, Peter Kaiser, diesen Versuch der AUVA noch
unterstützt. "Er genehmigt nicht nur 100.000 Euro für dieses Projekt
aus seinem Gesundheitsreferat, sondern fordert auch noch in
polemischer Weise, dass das Sozialreferat weitere Mittel beisteuert."
Jene Beratungen, welche das Sozialreferat laut Kaiser extra
finanzieren sollte, fielen eindeutig in den Verantwortungsbereich der
AUVA, der PVA und des Bundessozialamtes.

Ähnliche Tendenzen, dem Land Aufgaben von Bundesstellen bzw.
Sozialversicherungsträgern aufzubürden, stellt Ragger auch in anderen
Bereichen fest. "Ich würde mir von Kaiser erwarten, dass er nicht
willfährig gegenüber solchen Forderungen von Bundesstellen auftritt,
sondern die Interessen Kärntens vertritt und darauf pocht, dass die
Sozialversicherungsträger ihrer Verantwortung gegenüber den Kärntner
Versicherten nachkommen", betonte Ragger abschließend.

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Büro Landesrat Mag. Christian Ragger
Pressesprecherin: Mag. Kristina Terplak

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