- 29.05.2010, 10:40:15
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SPÖ Kaiser: Entwicklung der Austria Kärnten leider vorhersehbar
Reflexartige Schuldzuweisungen Dörflers sind typisch für BZÖ-FPK-Politik. Gefordert ist Neuanfang, der auf Jugend setzt und sich von Politik unbeeinflusst entwickeln kann.
Klagenfurt (OTS) - "Als Austria-Fan seit dem vierten Lebensjahr
blutet mir das Fußballerherz", stellt der Vorsitzende der
SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser in Reaktion auf die verweigerte
Bundesligalizenz für die SK Austria Kärnten fest.
Allerdings, betont Kaiser, sei diese Entwicklung leider vorhersehbar
gewesen. "Was mit dem um viele Steuermillionen teuer erkauften
Lizenzkauf begann, der vorhandene Strukturen in den Hintergrund
gedrängt hat und zur Folge hatte, dass ein bestehender Verein, der
FCK, liquidiert werden musste, endet nun damit, dass der Haiderschen
Erfindung und Canorischen Verwaltung der Abstieg in die vierte
Spielklasse droht", fasst Kaiser zusammen.
Besonders billig seien die reflexartigen Schuldzuweisungen von FPK-LH
Gerhard Dörfler, der als langjähriger, ehemaliger und nunmehrige
Sportreferent lieber vor der eigenen Türe kehren und die Fehler auch
bei sich suchen solle. "Es ist typisch für die BZÖ-FPK-Politik, dass
sie die Schuld egal für was, sofort versucht anderen in die Schuhe zu
schieben und die eigene Verantwortung abstreifen will. Ein leider
nicht nur für den Fußball geltendes Faktum in Kärnten", macht Kaiser
deutlich.
Nach dem Aus für den SKA helfe nur mehr ein Neuanfang, bei dem
Fußballexperten, unbeeinflusst von der Politik und unter Forcierung
der Jugend versuchen, aus eigener Kraft und nicht mittels Retorte
Lizenzkauf den fußballerischen Weg nach oben zu schaffen. Bei aller
Bitterkeit werde sich ausgerechnet jetzt herausstellen, wer die
wirklichen Fußballfans sind, und dem Verein die Treue halten.
Das Aus für den Retortenverein beweise und sei ein Fingerzeig für die
Zukunft, dass sportliche Regeln von der Politik eben nicht einfach
außer Kraft gesetzt werden können. "Bleibt zu hoffen, dass die
Vertreter der FPK als Nachfolger Jörg Haiders aus dem auch ihnen
zuzuschreibenden Schaden klug werden, und den Spitzenfußball sowie
den Sport allgemein künftig nicht mehr als Spielfeld für eine maßlose
Brot und Spiele-Politik missbrauchen", mahnt Kaiser abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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