SPÖ Kaiser: Entwicklung der Austria Kärnten leider vorhersehbar

Reflexartige Schuldzuweisungen Dörflers sind typisch für BZÖ-FPK-Politik. Gefordert ist Neuanfang, der auf Jugend setzt und sich von Politik unbeeinflusst entwickeln kann.

Klagenfurt (OTS) - "Als Austria-Fan seit dem vierten Lebensjahr blutet mir das Fußballerherz", stellt der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser in Reaktion auf die verweigerte Bundesligalizenz für die SK Austria Kärnten fest.

Allerdings, betont Kaiser, sei diese Entwicklung leider vorhersehbar gewesen. "Was mit dem um viele Steuermillionen teuer erkauften Lizenzkauf begann, der vorhandene Strukturen in den Hintergrund gedrängt hat und zur Folge hatte, dass ein bestehender Verein, der FCK, liquidiert werden musste, endet nun damit, dass der Haiderschen Erfindung und Canorischen Verwaltung der Abstieg in die vierte Spielklasse droht", fasst Kaiser zusammen.

Besonders billig seien die reflexartigen Schuldzuweisungen von FPK-LH Gerhard Dörfler, der als langjähriger, ehemaliger und nunmehrige Sportreferent lieber vor der eigenen Türe kehren und die Fehler auch bei sich suchen solle. "Es ist typisch für die BZÖ-FPK-Politik, dass sie die Schuld egal für was, sofort versucht anderen in die Schuhe zu schieben und die eigene Verantwortung abstreifen will. Ein leider nicht nur für den Fußball geltendes Faktum in Kärnten", macht Kaiser deutlich.

Nach dem Aus für den SKA helfe nur mehr ein Neuanfang, bei dem Fußballexperten, unbeeinflusst von der Politik und unter Forcierung der Jugend versuchen, aus eigener Kraft und nicht mittels Retorte Lizenzkauf den fußballerischen Weg nach oben zu schaffen. Bei aller Bitterkeit werde sich ausgerechnet jetzt herausstellen, wer die wirklichen Fußballfans sind, und dem Verein die Treue halten.

Das Aus für den Retortenverein beweise und sei ein Fingerzeig für die Zukunft, dass sportliche Regeln von der Politik eben nicht einfach außer Kraft gesetzt werden können. "Bleibt zu hoffen, dass die Vertreter der FPK als Nachfolger Jörg Haiders aus dem auch ihnen zuzuschreibenden Schaden klug werden, und den Spitzenfußball sowie den Sport allgemein künftig nicht mehr als Spielfeld für eine maßlose Brot und Spiele-Politik missbrauchen", mahnt Kaiser abschließend.

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