SVA: Dorner bekräftigt Gesprächsbereitschaft

Aber auch die Gegenseite muss sich bewegen - An vorderster Stelle steht der Patient

Wien (OTS) - Ärztekammerpräsident Walter Dorner hat heute, Samstag, im SVA-Streit seine Gesprächsbereitschaft bekräftigt. Er selbst sei momentan auf Studienreise im Ausland, werde aber gleich nach Rückkehr am Sonntag versuchen, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl telefonisch zu kontaktieren und einen neuen Gesprächstermin zu vereinbaren.****

In den letzten Tagen sei es zu einer "Erstarrung der Fronten" gekommen, diese gelte es aufzubrechen. Entscheidend sei, dass weiterhin intensiv verhandelt werde, um doch noch zu einem möglichen Kompromiss für alle Seiten, insbesondere für die Versicherten, zu kommen. Die Ärzteschaft habe immer den Dialog gesucht und werde das auch in dieser "derzeit sicherlich alles andere als einfachen" Situation so handhaben.

Entscheidend sei nun, dass die SVA-Spitzen "offen und flexibel" in die nächsten Gespräche gingen. In diesem Zusammenhang regt Dorner an, wie auch in der medizinischen Wissenschaft üblich eine exakte Bestandsaufnahme der anstehenden Probleme anzustellen, die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten zu evaluieren und danach rasch ein Pilotprojekt zu starten, das unter Beachtung ökonomischer Grundsätze eine moderne patientenzentrierte Medizin garantiere.

Er, Dorner, könne derzeit nicht vorhersagen, was sich noch bis 1. Juni ausgehe. "Wenn der Wirtschaftskammerpräsident bereit ist für weitere Gespräche, ich bin es jedenfalls auch", so der Ärztechef abschließend. (hpp)

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