Häupl in ÖSTERREICH: "Nein zu Prölls Rasenmäher-Sparen"

Wiener Bürgermeister kritisiert Sparpläne des Finanzministers: "Nicht der Weisheit letzter Schluss"

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Samstag-Ausgabe) erklärt Wiens Bürgermeister Michael Häupl, dass die Sparpläne, "die der Finanzminister bisher vorgelegt hat, nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Sparen durch Drüberfahren mit dem Rasenmäher geht nicht".

Die SPÖ werde beim Thema soziale Gerechtigkeit hart bleiben, so Häupl: "Sozialdemokraten werden dafür gewählt, dass sie sich wie Sozialdemokraten benehmen. Die ÖVP soll sich da nur nicht täuschen. Werner Faymann und seine freundliche Beharrlichkeit zu unterschätzen, wäre ein großer Fehler. Etwa die Streichung der Mindestsicherung spielt es mit der SPÖ sicher nicht."

Es solle sich auch "niemand trauen, Infrastrukturprojekte für Wien abzudrehen. Wir müssen uns aus der Krise hinaus investieren und dürfen uns nicht in die nächste Krise hineinsparen". Deshalb bleibe er auch bei der Forderung nach 1,5 Milliarden Euro mehr für die Städte: "Bei den Banken hat auch kein Mensch nach der Finanzierung gefragt. Dieses Infrastrkutrpaket ist nicht billig, aber es ist recht".

Auf die Frage, ob die rechten Sager des Burgenland-Wahlkämpfers Hans Niessl auch Vorbild für die Wien-Wahl im Herbst seien, erklärt HäupL: "Diese Vorwürfe sind absurd. Das Burgenland konnte sich das Drüberfahren beim Asylzentrum Eberau doch nicht gefallen lassen. Hans Niessl wird ein sehr gutes Zeugnis bekommen. Klar ist, dass jeder

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