- 28.05.2010, 18:50:38
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Häupl in ÖSTERREICH: "Nein zu Prölls Rasenmäher-Sparen"
Wiener Bürgermeister kritisiert Sparpläne des Finanzministers: "Nicht der Weisheit letzter Schluss"
Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Samstag-Ausgabe) erklärt Wiens Bürgermeister Michael Häupl, dass die
Sparpläne, "die der Finanzminister bisher vorgelegt hat, nicht der
Weisheit letzter Schluss sind. Sparen durch Drüberfahren mit dem
Rasenmäher geht nicht".
Die SPÖ werde beim Thema soziale Gerechtigkeit hart bleiben, so
Häupl: "Sozialdemokraten werden dafür gewählt, dass sie sich wie
Sozialdemokraten benehmen. Die ÖVP soll sich da nur nicht täuschen.
Werner Faymann und seine freundliche Beharrlichkeit zu unterschätzen,
wäre ein großer Fehler. Etwa die Streichung der Mindestsicherung
spielt es mit der SPÖ sicher nicht."
Es solle sich auch "niemand trauen, Infrastrukturprojekte für Wien
abzudrehen. Wir müssen uns aus der Krise hinaus investieren und
dürfen uns nicht in die nächste Krise hineinsparen". Deshalb bleibe
er auch bei der Forderung nach 1,5 Milliarden Euro mehr für die
Städte: "Bei den Banken hat auch kein Mensch nach der Finanzierung
gefragt. Dieses Infrastrkutrpaket ist nicht billig, aber es ist
recht".
Auf die Frage, ob die rechten Sager des Burgenland-Wahlkämpfers
Hans Niessl auch Vorbild für die Wien-Wahl im Herbst seien, erklärt
HäupL: "Diese Vorwürfe sind absurd. Das Burgenland konnte sich das
Drüberfahren beim Asylzentrum Eberau doch nicht gefallen lassen. Hans
Niessl wird ein sehr gutes Zeugnis bekommen. Klar ist, dass jeder
Rückfragehinweis:
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