• 28.05.2010, 09:12:02
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ÖAMTC: Integriert, mobil oder Smart Phone - drei Navigationskonzepte im Test (+Foto)

Acht Geräte überprüft - Top-Qualität hat Spitzenpreis, Gutes kann auch günstig sein

Wien (OTS) - Im aktuellen ÖAMTC-Navigationsgerätetest stand der
Vergleich verschiedener Systeme im Vordergrund. Bewertet wurden die
Vor- und Nachteile von vier integrierten und einem mobilen Gerät
sowie drei Smartphones. "Der Test zeigt, dass sich bei
Navigationsgeräten die Premium-Systeme deutlich von der Konkurrenz
absetzen. Allerdings hat Top-Qualität auch einen Spitzenpreis. Die
beiden integrierten Fünf-Sterne-Geräte von BMW bzw. Mercedes gibt es
nicht unter 3.000 Euro", erklärt ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki.
Wesentlich günstiger - dafür mit dem einen oder anderen
Wermutstropfen - landen im Mittelfeld aus der Kategorie Smart-Phones
das Apple iPhone mit den beiden Software-Lösungen von TomTom und
Navigon sowie das einzige mobile Navi im Test, das Garmin Nüvi 1690.
Enttäuschend sind die zwei weiteren integrierten Navis und das dritte
Smartphone.

Integrierte Navis - Top-Qualität hat Spitzenpreis

Bei den integrierten Navis wurden die Geräte in vier Fahrzeugen
unter die Lupe genommen. Die beiden Premium-Geräte (BMW 5er neu und
Mercedes E-Klasse) überzeugen mit hoher Routenführungs- und
Routendarstellungsqualität, hervorragendem Klang und zahlreichen
Zusatzfunktionen. "Besonders benutzerfreundlich ist das
Headup-Display beim BMW-Navi. Alle relevanten Infos werden auf die
Windschutzscheibe projeziert. Das reduziert die Ablenkung auf ein
Minimum", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Empfehlenswert sind die
Premium-Geräte aufgrund des Anschaffungspreises nur für Vielfahrer
und Geschäftsleute. Weniger überzeugend sind die beiden weiteren
integrierten Pkw-Navis. "Beim TomTom-Navi, das in einigen
Renault-Modellen erhältlich ist, lässt die Navigationsleistung durch
die im Testfahrzeug vorgefundene veraltete Software zu wünschen
übrig. Es ist aber das günstigste Gerät in dieser Klasse", erklärt
Czarnecki. Bei Mitsubishi ist das MMC-HDD-Navigationssystem bei
einigen Modellen serienmäßig. "Das System überzeugt weder durch gute
Routenführung oder Sprachanweisungen noch durch die
Routendarstellung", stellt der ÖAMTC-Experte fest.

Smartphones - gute Qualität zum fairen Preis

Bei den Smartphones, die Telefon, Organizer und Navigationssystem
in einem Gerät vereinen, wurden das Apple iPhone mit zwei
unterschiedlichen Software-Paketen (TomTom und Navigon) sowie das
Motorola Milestone (A1 Wisepilot) geprüft. "Die beiden
Software-Lösungen von TomTom und Navigon für das Apple iPhone
überzeugen in vielerlei Hinsicht - bei der Bedienung, beim Navigieren
und beim Anschaffungspreis", fasst der ÖAMTC-Techniker zusammen.
Durch die lokale Installation verursachen sie keine weiteren Kosten
nach Erwerb der Software, außer es werden im Ausland Dienste in
Anspruch genommen, die nicht durch den Mobilfunktarif gedeckt sind.
Allerdings funktioniert die Navigation nur mit der richtigen
Halterung. "Die beiden Geräte wurden im TomTom Car-Kit untersucht.
Diese spezielle Halterung hat einen zusätzlichen GPS-Empfänger
eingebaut. Ohne Empfangsunterstützung hat das iPhone durch den
schlechten Satellitenkontakt nur ein schlechtes oder gar kein
GPS-Signal. Ein Navigieren im Fußgänger- bzw. Pkw-Modus ist dann
unmöglich", präzisiert Czarnecki.

Beim Motorola Milestone mit A1 Wisepilot sind der Erwerb des
Kartenmaterials und der zugehörigen Karten-Updates kostenlos. Diverse
Zusatzpakete sichern ab, dass es bei grenzüberschreitender Navigation
nicht zu unerwarteten Roamingkosten kommt. Allerdings muss der Nutzer
Abstriche bei der Navigationsleistung hinnehmen. Für den Transfer
relevanter Navigationsdaten (Karte, Material) fallen - je nach
Tarifwahl - tägliche oder monatliche Kosten an.

Mobiled Navi Garmin Nüvi - gute Navigationsleistung, holpriges
Deutsch

Bei den mobilen Navigationssystemen wurde stellvertretend für die
Kategorie nur das Garmin Nüvi 1690 getestet. "Bei diesem Gerät gibt
es hinsichtlich der Navigationsleistung nichts auszusetzen. Es
verfügt über gängige Funktionen wie Überkopfwegweiser, Fahrspur- und
Kreuzungsassistent und kann mit einer SIM-Karte auf bestimmte
Internetservices zugreifen", erklärt Czarnecki. Der
Garmin-Onlineservice, der in Europa noch nicht flächendeckend
verfügbar ist, verursacht keine weiteren Roaminggebühren. Alle
Funktionen können bedenkenlos außerhalb Österreichs genutzt werden.
Ein Schwachpunkt beim Garmin Nüvi 1690 ist die deutsche Ansage. "Das
Deutsch ist etwas holprig. Im aktiven Gabrauch kann das natürlich
auch verwirren", betont der ÖAMTC-Techniker.

Alle Infos zum ÖAMTC-Navigationsgerätetest findet man online unter
www.oeamtc.at/tests .

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Dagmar Halwachs, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at

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