WELTNICHTRAUCHERTAG 2010

Neue Studie zum Thema "Geschlecht und Tabak" soll vor allem Frauen auf negative Effekte des Rauchens aufmerksam machen

Wien (OTS) - Am Montag, den 31. Mai 2010 ist Weltnichtrauchertag -ein Tag, an dem weltweit auf die Gefahren des Tabakkonsums und die vermeidbaren Todesfälle und Krankheiten in seinem Gefolge aufmerksam gemacht und auch gezeigt werden soll.

Der Weltnichtrauchertag 2010 steht unter dem Motto "Geschlecht und Tabak" und soll vor allem auf die der auf Frauen ausgerichteten Marketingstrategien der Tabakindustrie aufmerksam machen. In Österreich sind 30% aller Frauen (im Alter ab 16 Jahren) Raucher.1,2,3, Jährlich sterben 2.553 Frauen an den durch das Rauchen bedingten Folgeerkrankungen4.

Es ist unabdingbar wichtig, speziell Frauen und Mädchen vor den schädlichen Folgen des Rauchens zu schützen. Im Kampf gegen das Rauchen ist primär darauf zu achten, Menschen daran zu hindern, überhaupt zur Zigarette zu greifen. Weiters besteht auch ein besonderer Bedarf, Frauen, die bereits rauchen, erfolgreich und richtig dabei zu unterstützen, dieses Laster wieder abzulegen.

Die im Rahmen unseres Gesundheitssystems vorgesehenen Mittel und Maßnahmen zum Verzicht auf Nikotin müssen entsprechend finanziert und unterstützt werden, um Raucher entsprechend zu ermutigen, mit Hilfe dieser Maßnahmen ihrer Nikotinsucht auch tatsächlich Herr zu werden.

Wie Frauen versuchen, das Rauchen aufzugeben

Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die bereits rauchen, generell weniger Versuche unternehmen, das Rauchen aufzugeben und auch eine geringere Erfolgsrate in Bezug auf eine dauerhafte Rauchfreiheit aufweisen.5

Eine von Pfizer in Auftrag gegebene und von YouGov bei 8.061 Frauen in ganz Europa durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass in Österreich Frauen durchschnittlich 3 Versuche unternehmen, das Rauchen aufzugeben.6 Auch für Männer sind es durchschnittlich 3 Aufgabeversuche.6

Die häufigste Methode zum Rauchstopp des Rauchens bei Frauen in Österreich konzentriert sich ausschließlich auf die eigene Willenskraft - 51% haben versucht, auf diese Weise das Rauchen aufzugeben.6 Andere Untersuchungen zeigen allerdings, dass nur etwa 3% aller Raucher, die versuchen, das Rauchen mit Willenskraft alleine aufzugeben, auch nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

58% aller Frauen in Österreich denken nicht daran, eine Beratung Ihres Arztes bezüglich eines Rauchstopps einzuholen6, obwohl Untersuchungen gezeigt haben, dass selbst schon eine kurze Beratung durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher dauerhaft abstinent bleibt, um bis zu 30% erhöhen kann.8

36% aller Frauen in Österreich erachten eine Beratung durch ihren Arzt als letzte Möglichkeit, um das Rauchen erfolgreich aufzugeben.8

Unterstützende Hilfe durch Freunde und Familie ist für Frauen bei ihren Rauchstoppversuchen ebenfalls von großer Bedeutung; 47% aller Frauen in Österreich würden Hilfe und Beratung durch Freunde oder Bekannte, die das Rauchen bereits erfolgreich aufgegeben haben, in Anspruch nehmen.8

4% aller Frauen in Österreich würden es nicht in Betracht ziehen, ihren Hausarzt zu konsultieren, da sie Angst oder Sorge hätten, dass er/sie kein Verständnis zeigen würde.8 Dies gilt im Vergleich dazu für 8% aller Männer.

Andere Untersuchungen zeigen, dass Frauen in ganz Europa weniger davon überzeugt sind, das Rauchen erfolgreich aufgeben zu können, als Männer (30 % im Vergleich zu 53%).9

Der Hauptgrund, warum Frauen eine Beratung durch ihren Arzt nicht in Betracht ziehen würden, ist allerdings, dass sie davon überzeugt sind, dass ein erfolgreicher Rauchstoppversuch nur von der nötigen Willenskraft abhängig ist.6

Eine Frage des Lebensstils oder eine tatsächliche Erkrankung?
In Österreich gilt Rauchen derzeit in der öffentlichen Meinung nicht als medizinische Krankheit - tatsächlich sind mehr als die Hälfte aller Frauen in Österreich (56%) der Meinung, dass Rauchen eine Entscheidung für einen bestimmten Lebensstil darstellt.1

Allerdings sind laut einer Untersuchung im Auftrag von Pfizer 81% der Ärzte in Österreich davon überzeugt, dass Rauchen eine medizinische Krankheit darstellt.10

41% der Ärzte in Österreich würden ihren Patienten proaktiv einen Rauchstoppversuch vorschlagen, gleichgültig ob der Patient/die Patientin um eine diesbezügliche Beratung oder Konsultation gebeten hat.10

Die wichtigsten Fakten & Hilfestellungen:

1. Nikotin macht süchtig und führt dazu, dass Raucher von Tabak abhängig werden und bleiben.11

2. Tabakabhängigkeit ist eine chronische, rezidivierende Krankheit11 und muss als solche behandelt und nicht als Lebensstilentscheidung erachtet werden.

3. Die Erfolgschancen für einen Rauchstoppversuch können sich mit Beratung und Unterstützung durch einen Arzt erheblich verbessern. Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits eine kurze Konsultation eines Arztes die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp um bis zu 30% verbessern kann.8

4. Andere Untersuchungen zeigen auch, dass nur etwa 3% aller Raucher, die sich bei ihren Aufgabeversuchen auf reine Willenskraft verlassen, nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

5. Es ist höchste Zeit für einen neuen Ansatz bei der Bekämpfung der Nikotinsucht und beim Rauchstopp.

6. Besuchen Sie noch heute Ihren Arzt, um mit ihm einen für Sie passenden Rauchstopp-Plan auszuarbeiten oder besuchen Sie die Website www.quitwithhelp.com

Über Pfizer Corporation Austria

Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung von Pfizer Inc., des weltweit größten biopharmazeutischen Unternehmens. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente für Mensch und Tier. Pfizer Inc. investiert mehr als US$7 Milliarden jährlich in Forschung und Entwicklung innovativer, lebensrettender und die Lebensqualität verbessernder Medikamente der verschiedensten therapeutischen Bereiche wie Herz-Kreislauf, Infektionskrankheiten, Neurologie, Onkologie, Augenheilkunde, Urologie und Atemwegserkrankungen. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich.

Literatur:

1. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland, Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009 durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben und Zahlen sind für das Profil des jeweiligen Landes aufgrund einer Kombination von kontrollierten Interviews und einer Gewichtung der Daten entsprechend repräsentativ.

2. Beruhend auf Statistiken (gesamte erwachsene und erwachsene weibliche Bevölkerung aus Eurostat; Angaben für Mai 2010 aus
http://www.ots.at/redirect/epp.eurostat.ec.europa.eu

3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report #245. Pub. March 2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_253_en.pdf

4. Peto R, Lopez AD, Boreham J, Thun M (2003). Mortality from smoking in developed countries 1950-2000. 2nd edition (data updated June 2006). Oxford

5. Samet JM, Yoon SY, eds. (2001). Women and the tobacco epidemic:
challenges for the 21st century. Geneva, World Health Organization. Accessed online at:
http://www.who.int/tobacco/media/en/WomenMonograph.pdf

6. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland, Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009 durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden nicht gewichtet

7. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness. Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16.

8. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health professionals to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/
. Last accessed April 2010

9. Audrain J, Gomez-Caminero A, Robertson AR., et al. Gender and ethnic differences in readiness to change smoking behavior. Women's Health 1997;3:139-150. Accessed online at:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9332155?log$=activity

10. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland, Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009 durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden nicht gewichtet.

11. Peters M, Morgan L. The pharmacotherapy of smoking cessation. MJA. Vol 176: 486-490. 2002

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