• 27.05.2010, 09:50:27
  • /
  • OTS0055 OTW0055

WELTNICHTRAUCHERTAG 2010

Neue Studie zum Thema "Geschlecht und Tabak" soll vor allem Frauen auf negative Effekte des Rauchens aufmerksam machen

Wien (OTS) - Am Montag, den 31. Mai 2010 ist Weltnichtrauchertag -
ein Tag, an dem weltweit auf die Gefahren des Tabakkonsums und die
vermeidbaren Todesfälle und Krankheiten in seinem Gefolge aufmerksam
gemacht und auch gezeigt werden soll.

Der Weltnichtrauchertag 2010 steht unter dem Motto "Geschlecht und
Tabak" und soll vor allem auf die der auf Frauen ausgerichteten
Marketingstrategien der Tabakindustrie aufmerksam machen. In
Österreich sind 30% aller Frauen (im Alter ab 16 Jahren)
Raucher.1,2,3, Jährlich sterben 2.553 Frauen an den durch das Rauchen
bedingten Folgeerkrankungen4.

Es ist unabdingbar wichtig, speziell Frauen und Mädchen vor den
schädlichen Folgen des Rauchens zu schützen. Im Kampf gegen das
Rauchen ist primär darauf zu achten, Menschen daran zu hindern,
überhaupt zur Zigarette zu greifen. Weiters besteht auch ein
besonderer Bedarf, Frauen, die bereits rauchen, erfolgreich und
richtig dabei zu unterstützen, dieses Laster wieder abzulegen.

Die im Rahmen unseres Gesundheitssystems vorgesehenen Mittel und
Maßnahmen zum Verzicht auf Nikotin müssen entsprechend finanziert und
unterstützt werden, um Raucher entsprechend zu ermutigen, mit Hilfe
dieser Maßnahmen ihrer Nikotinsucht auch tatsächlich Herr zu werden.

Wie Frauen versuchen, das Rauchen aufzugeben

Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die bereits rauchen,
generell weniger Versuche unternehmen, das Rauchen aufzugeben und
auch eine geringere Erfolgsrate in Bezug auf eine dauerhafte
Rauchfreiheit aufweisen.5

Eine von Pfizer in Auftrag gegebene und von YouGov bei 8.061
Frauen in ganz Europa durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass
in Österreich Frauen durchschnittlich 3 Versuche unternehmen, das
Rauchen aufzugeben.6 Auch für Männer sind es durchschnittlich 3
Aufgabeversuche.6

Die häufigste Methode zum Rauchstopp des Rauchens bei Frauen in
Österreich konzentriert sich ausschließlich auf die eigene
Willenskraft - 51% haben versucht, auf diese Weise das Rauchen
aufzugeben.6 Andere Untersuchungen zeigen allerdings, dass nur etwa
3% aller Raucher, die versuchen, das Rauchen mit Willenskraft alleine
aufzugeben, auch nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

58% aller Frauen in Österreich denken nicht daran, eine Beratung
Ihres Arztes bezüglich eines Rauchstopps einzuholen6, obwohl
Untersuchungen gezeigt haben, dass selbst schon eine kurze Beratung
durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher dauerhaft
abstinent bleibt, um bis zu 30% erhöhen kann.8

36% aller Frauen in Österreich erachten eine Beratung durch ihren
Arzt als letzte Möglichkeit, um das Rauchen erfolgreich aufzugeben.8

Unterstützende Hilfe durch Freunde und Familie ist für Frauen bei
ihren Rauchstoppversuchen ebenfalls von großer Bedeutung; 47% aller
Frauen in Österreich würden Hilfe und Beratung durch Freunde oder
Bekannte, die das Rauchen bereits erfolgreich aufgegeben haben, in
Anspruch nehmen.8

4% aller Frauen in Österreich würden es nicht in Betracht ziehen,
ihren Hausarzt zu konsultieren, da sie Angst oder Sorge hätten, dass
er/sie kein Verständnis zeigen würde.8 Dies gilt im Vergleich dazu
für 8% aller Männer.

Andere Untersuchungen zeigen, dass Frauen in ganz Europa weniger
davon überzeugt sind, das Rauchen erfolgreich aufgeben zu können, als
Männer (30 % im Vergleich zu 53%).9

Der Hauptgrund, warum Frauen eine Beratung durch ihren Arzt nicht
in Betracht ziehen würden, ist allerdings, dass sie davon überzeugt
sind, dass ein erfolgreicher Rauchstoppversuch nur von der nötigen
Willenskraft abhängig ist.6

Eine Frage des Lebensstils oder eine tatsächliche Erkrankung?
In Österreich gilt Rauchen derzeit in der öffentlichen Meinung nicht
als medizinische Krankheit - tatsächlich sind mehr als die Hälfte
aller Frauen in Österreich (56%) der Meinung, dass Rauchen eine
Entscheidung für einen bestimmten Lebensstil darstellt.1

Allerdings sind laut einer Untersuchung im Auftrag von Pfizer 81%
der Ärzte in Österreich davon überzeugt, dass Rauchen eine
medizinische Krankheit darstellt.10

41% der Ärzte in Österreich würden ihren Patienten proaktiv einen
Rauchstoppversuch vorschlagen, gleichgültig ob der Patient/die
Patientin um eine diesbezügliche Beratung oder Konsultation gebeten
hat.10

Die wichtigsten Fakten & Hilfestellungen:

1. Nikotin macht süchtig und führt dazu, dass Raucher von Tabak
abhängig werden und bleiben.11

2. Tabakabhängigkeit ist eine chronische, rezidivierende
Krankheit11 und muss als solche behandelt und nicht als
Lebensstilentscheidung erachtet werden.

3. Die Erfolgschancen für einen Rauchstoppversuch können sich mit
Beratung und Unterstützung durch einen Arzt erheblich verbessern.
Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits eine kurze Konsultation
eines Arztes die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp um bis
zu 30% verbessern kann.8

4. Andere Untersuchungen zeigen auch, dass nur etwa 3% aller
Raucher, die sich bei ihren Aufgabeversuchen auf reine Willenskraft
verlassen, nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

5. Es ist höchste Zeit für einen neuen Ansatz bei der Bekämpfung
der Nikotinsucht und beim Rauchstopp.

6. Besuchen Sie noch heute Ihren Arzt, um mit ihm einen für Sie
passenden Rauchstopp-Plan auszuarbeiten oder besuchen Sie die
Website www.quitwithhelp.com

Über Pfizer Corporation Austria

Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung
von Pfizer Inc., des weltweit größten biopharmazeutischen
Unternehmens. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit
Niederlassungen präsent und erforscht, entwickelt, produziert und
vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente für Mensch und Tier.
Pfizer Inc. investiert mehr als US$7 Milliarden jährlich in Forschung
und Entwicklung innovativer, lebensrettender und die Lebensqualität
verbessernder Medikamente der verschiedensten therapeutischen
Bereiche wie Herz-Kreislauf, Infektionskrankheiten, Neurologie,
Onkologie, Augenheilkunde, Urologie und Atemwegserkrankungen. Pfizer
Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen
Forschung und Entwicklung in Österreich.

Literatur:

1. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben und
Zahlen sind für das Profil des jeweiligen Landes aufgrund einer
Kombination von kontrollierten Interviews und einer Gewichtung der
Daten entsprechend repräsentativ.

2. Beruhend auf Statistiken (gesamte erwachsene und erwachsene
weibliche Bevölkerung aus Eurostat; Angaben für Mai 2010 aus
http://www.ots.at/redirect/epp.eurostat.ec.europa.eu

3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report #245.
Pub. March 2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_253_en.pdf

4. Peto R, Lopez AD, Boreham J, Thun M (2003). Mortality from
smoking in developed countries 1950-2000. 2nd edition (data updated
June 2006). Oxford

5. Samet JM, Yoon SY, eds. (2001). Women and the tobacco epidemic:
challenges for the 21st century. Geneva, World Health Organization.
Accessed online at:
http://www.who.int/tobacco/media/en/WomenMonograph.pdf

6. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet

7. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness.
Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16.

8. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health
professionals to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed
online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/
. Last accessed April 2010

9. Audrain J, Gomez-Caminero A, Robertson AR., et al. Gender and
ethnic differences in readiness to change smoking behavior. Women's
Health 1997;3:139-150. Accessed online at:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9332155?log$=activity

10. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet.

11. Peters M, Morgan L. The pharmacotherapy of smoking cessation.
MJA. Vol 176: 486-490. 2002

Rückfragehinweis:

Pfizer Corporation Austria 
   Pressekontakt 
   Mag. (FH) Eva Christina Denk 
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   
   mailto:[email protected]
   Tel: +43 1 521 15 156
   www.pfizer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel