• 25.05.2010, 11:03:27
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Österreichweite Studie zeigt: Das Internet der Zukunft wird aktiver und individueller

20 Jahre Internet - wir stehen erst am Anfang!

Wien (OTS) - Die anlässlich des 20-jährigen Internetjubiläums in
Österreich von Telekom Austria bei marketmind beauftragte Studie zur
Zukunft des Internets belegt: Bereits jeder dritte User beteiligt
sich aktiv im WWW und verfasst heute schon mindestens fünf Beiträge
pro Woche - Tendenz steigend. Zu den Top prognostizierten
Zukunftstrends der User zählen: Virtuelle Partizipation an
öffentlichen Prozessen (90%), individualisiertes Fernsehen (67%), das
Internet als primäre und offene Wissensplattform (60%) und virtuelle
Einkaufszentren (40%). Frauen sind tendenziell aufgeschlossener
gegenüber Zukunftstrends als Männer.

"Der erste Einstieg ins Internet - ein emotionales Erlebnis für
die meisten Österreicherinnen und Österreicher, wie etwa der erste
Schritt eines Menschen am Mond. Drei Viertel erinnern sich voller
Emotion an ihre ersten Erlebnisse im damals neuen Netz. Schon damals,
wie auch heute, stand nicht die Technik alleine, sondern der konkrete
Nutzen für den Anwender im Mittelpunkt: Das Internet ist nach wie vor
unerschöpfliche Informationsquelle, globale Vernetzung und
Kommunikation zugleich", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter,
Generaldirektor Telekom Austria und mobilkom austria.

Zum 20-jährigen Jubiläum hat marketmind im Auftrag von Telekom
Austria die Österreicherinnen und Österreicher zu ihren Erwartungen
und Wünschen an das Internet der Zukunft befragt. Es zeigt sich: Die
Österreicher wollen im Internet in Zukunft aktiver sein, mehr
partizipieren und individualisiertere Services in Anspruch nehmen.
90% der Befragten möchten in Zukunft an öffentlichen Prozessen wie
beispielsweise der lokalen Stadtplanung virtuell aktiv mitwirken -
auch wenn 63% der Meinung sind, Städte und Gemeinden werden das auch
in Zukunft nicht zulassen. Individualisierte Services sehen die User
unter den Top-Trends für die Zukunft: 67% erwarten sich von der
Zukunft ein individuell anpassbares Fernsehprogramm, 60% sehen das
Internet als Wissensplattform, auf der sie offen und selbstbestimmt
Wissen beziehen und bereit stellen können, und 40% freuen sich schon
auf das virtuelle Shoppingvergnügen der Zukunft.

Frauen zeigen sich tendenziell aufgeschlossener gegenüber
Zukunftstrends in ihrer täglichen Umgebung als Männer. Revolutionäre
TV-Endgeräte wie Hologramme begeistern sie z.B. mehr als Männer. Auch
der digitalen Wissensvermittlung und -aneignung stehen sie positiver
gegenüber: 67% der Frauen (vs. 57% der Männer) wünschen sich den
Trend der "kollektiven Intelligenz", 35% der Frauen (vs. 23% der
Männer) wünschen sich Online-Learning anstelle herkömmlicher
Bildungskurse.

Das modernste Netz für die Zukunft des Internets

"Im Dialog mit unseren zu Kunden sein, heißt Trends und Wünsche
frühzeitig zu erkennen. Als größter Telekommunikationsanbieter
Österreichs bieten wir das modernste Netz für die Zukunft des
Internets. Mit diesem Netz stehen unseren Kunden alle Möglichkeiten -
egal in welchem Lebensumfeld - offen", so Dr. Hannes Ametsreiter.

Telekom Austria gestaltet die Zukunft des Internets

Mit ausgewählten Pilotprojekten aus den eigenen Technologie-Labs
gibt Telekom Austria schon heute einen Ausblick in das Zeitalter des
semantischen und noch persönlicheren Webs. Mit dem aonTV EPG Feature
am Android-Handy kommt die aonTV Programmzeitschrift direkt aufs
Handy - und zahlreiche Funktionen Schritt für Schritt dazu. Der
automatische aonTV Handy-Photo-Upload ermöglicht es, die Handyphotos
vom Urlaub direkt auf die Online Festplatte zu spielen und so Oma,
Opa und alle Freunde sofort daran teilhaben zu lassen. Die lokale
WLAN/Smartphone Verbindung bietet eine perfekte Heimvernetzung: So
lässt sich mobiler Content noch komfortabler am TV-Gerät darstellen.
Die Zukunft des Fernsehens wird dreidimensional: aonTV ist schon
heute mit einem 3D-Flat Screen 3D tauglich und bietet mit dem jungen
TV-Sender ANIXE HD bereits 3D-Programm. Einen Eindruck vom
semantischen Web vermittelt Telekom Austria mit Augmented Reality:
Damit kann die Handykamera in Kombination mit GPS die Realität durch
Zusatzinformationen erweitern.

Web 3.0: Die semantische Zukunft des Internets

"Die Zukunft des Internet heißt Web 3.0: Mit dem semantischen Web
wird das Internet zu einem großen, offenen Netz verlinkter Daten. Das
Internet der Zukunft wird aber auch individueller und persönlicher",
erklärt Jana Herwig M.A., Medienwissenschafterin und Spezialistin für
digitale Online Medien, ihre Vision vom Internet der Zukunft. "Für
die Zukunft erwarte ich mir natürlich, dass Österreich weiterhin
vorne mit dabei bleibt."

Österreich ist schon heute im Internet ganz vorne mit dabei. Ob
bei der Internet Nutzung generell (laut Integral auf über 74% ab 14
Jahren), bei den "Heavy Usern" (laut IMAS auf über 37% täglicher
Nutzer), oder bei der Anzahl an Teilnehmern in Sozialen Netzwerken
(Facebook hat schon über 2 Millionen Teilnehmer in Österreich).
Europaweit führend ist Österreich bei der mobilen Internet Nutzung.
Diese wird in den nächsten Jahren weiter wachsen - Experten erwarten
eine Zunahme von derzeit 4 Mrd. SIM-Karten auf rund 50 Mrd.
SIM-Karten im Jahr 2025.

Immer online - die Infrastruktur für die Lebenswelt der Zukunft

Diese Kommunikation und Unterhaltung basiert vor allem auf
leistungsfähigen Netzwerken. Mit der Verfügbarkeit hoher Datenraten
bis in die Wohnungen und Büros und auch in den Mobilnetzen sind wir
mittlerweile fast ständig online - das Internet wird zusehends zum
"Immernet". Das einheitliche Übertragungsmedium "Internet Protokoll",
immer funktionellere Endgeräte und die gewaltigen Möglichkeiten einer
noch nie gesehenen Netzintelligenz haben das möglich gemacht.

"Mit dem Netzausbau der nächsten Generation schafft Telekom
Austria die Voraussetzungen für grenzenlose Kommunikation in den
eigenen vier Wänden und in den Büros der Unternehmen. Dieses
Zukunftsnetz ist die Grundlage für Produktentwicklungen, bei denen
wir einfache, leistungsstarke Lösungen für die vorherrschenden Markt-
und Technologietrends realisieren", so Dr. Hannes Ametsreiter.

Universität Wien feiert das Internet in Kooperation mit Telekom
Austria

"Als wir vor 20 Jahren Österreich am 10. August 1990 an das Netz
der Netze anschlossen, war für niemanden absehbar, dass so etwas wie
das World Wide Web mit seinen ungeheuren Auswirkungen auf Leben und
Arbeiten der Menschen entstehen würde. Das ist für mich auch das
Charakteristikum des Internets: Es überrascht immer wieder mit
Entwicklungen, die für die Masse der Beobachter völlig unerwartet
kommen. Das wird auch in Zukunft so sein - das Internet bleibt
spannend", erläutert Dr. Peter Rastl, von der Universität Wien -
einer der Väter des österreichischen Internets.

Zur 20-Jahrfeier veranstaltet die Universität Wien gemeinsam mit
Kooperationspartnern wie Telekom Austria am 8. und 9. Juni 2010 eine
zweitägige Veranstaltung zu den Themen "20 Jahre Internet in
Österreich" und "20 Jahre ACOnet Infrastruktur".

Detailprogramm: http://www.aco.net/20years.html

Fotomaterial und Presseaussendung finden Sie unter
www.telekom.at/presseaussendungen

Rückfragehinweis:
Telekom Austria TA AG
Kommunikation
Mag. Sigrid Bachinger MAS MBA
Tel: 059 059 1 11011
e-mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TEL

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