- 24.05.2010, 19:30:58
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Kirche: "Es geht um die Freundschaft mit den Kleinen und den Armen"
Kardinal Schönborn eröffnete bei Pfingstvesper im Stephansdom die große "Missionswoche" der Erzdiözese Wien
Wien (OTS) - Wien, 24.05.10 (PEW) Die große "Missionswoche" in der
Erzdiözese Wien ist eine "Einladung zur Freundschaft mit den Freunden
Jesu, den Kleinen, den Kindern, den Armen, den ?Sündern?": Dies
betonte Kardinal Christoph Schönborn am Montagabend bei der
feierlichen Pfingstvesper im Wiener Stephansdom, mit der die
"Missionswoche" eröffnet wurde. Diese Hinwendung zu den "Freunden
Jesu" bedeute eine
"Änderung der Wertvorstellungen". Es gehe darum, in der Begegnung mit
Jesus und dessen Freunden so "einfach" zu werden wie es die Apostel
als "einfache Leute" waren. "Österreich braucht das", unterstrich der
Wiener Erzbischof den gesellschaftspolitischen Aspekt der
"Missionswoche", die einen Höhepunkt der Initiative
"Apostelgeschichte 2010" darstellt.
In Österreich sei zwar die Meinung selbstverständlich, dass es "etwas
Höheres geben muss". Aber zugleich gebe es eine große Scheu, den
Namen Jesu zu nennen, obwohl es in einem traditionell christlichen
Land wie Österreich so viele Hinweise auf ihn gebe, angefangen vom
Stephansdom und vielen anderen Gotteshäusern. Möglicherweise liege
das Motiv für diese Scheu darin, dass Jesus "jemand Konkreter" ist,
"mit einem Gesicht, einem Namen, jemand, der gelebt, gesprochen und
zur Freundschaft mit ihm eingeladen hat". Wer heute die Freundschaft
mit Jesus wolle, müsse zuerst ein "Freund der Freunde Jesu" sein.
Im Rahmen der großen "Missionswoche" gibt es in vielen der 660
Pfarrgemeinden der Erzdiözese Wien, in kirchlichen Gemeinschaften und
Einrichtungen besondere Initiativen. Wie das ganze Projekt
"Apostelgeschichte 2010" steht auch die "Missionswoche" unter einem
Motto aus der Apostelgeschichte des Neuen Testaments: "Wir können
unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben". Die
"Missionswoche" ist nicht zentral organisiert; die Pfarrgemeinden und
kirchlichen Gemeinschaften sind eingeladen, Missionsprojekte zu
verwirklichen, die auf ihre jeweilige Situation zugeschnitten sind.
Bei allen Projekten geht es um das Gespräch mit den Menschen "face to
face" - auf Augenhöhe und in Herzensnähe. (forts)
Rückfragehinweis:
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Tel. 0664/515 52 69
E-Mail: [email protected]
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