ÖH Medizin Innsbruck erfreut über Karls Initiative

"Einheitliches Studium der Medizin in Österreich erforderlich"

Innsbruck (OTS) - Hoch erfreut zeigt sich die Exekutive der ÖH an der Medizinischen Universität Innsbruck über die heutigen Pressestimmen zur Initiative von Bundesministerin Karl. "Das Bundesministerium und die Österreichische Ärztekammer haben die Notwendigkeit der Adaptierung des Studiums der Medizin als auch der Ausbildung nach dem Studium, welche wir schon lange fordern, erkannt. Es freut mich sehr, dass diese Diskussion nun endlich gestartet wurde", so Konstantin Preindl, Vorsitzender der ÖH a.d. MUI. "An der Zufriedenheit unserer Studierenden, aber auch jener der ausbildenden Ärzte an den Lehrkrankenhäusern erkennt man, wie wichtig und sinnvoll es ist, das letzte Jahr des Studiums voll den praktischen Fertigkeiten zu widmen", so Tilman Hickethier, 1. stv. Vorsitzender der ÖH, weiter. "Dies ist nicht nur relevant für die Einführung eines Facharztes für Allgemeinmedizin, sondern auch für eine Approbation nach dem Studium, wie sie in vielen anderen Ländern der EU vergeben wird. Österreichs JungärztInnen dürfen zukünftig nicht mehr gegenüber ihren KollegInnen aus dem Ausland benachteiligt werden", fordert Ursula Neubauer, 2. stv. Vorsitzende der ÖH.

"Der Vorstoß des Präsidenten der ÖÄK MR Dr. Dorner, die Medizinstudien an den 3 Standorten in Österreich zu vereinheitlichen ist ein essentielle Grundlage zur notwenigen Neugestaltung der postuniversitären Ausbildung. Nur mit einer einheitlichen Lösung für ganz Österreich und der damit verbundenen nationalen Mobilität zwischen den 3 Universitäten ist dies machbar. Deshalb ist auch die rasche Einführung eines Praxisjahres am Vorbild der MUI an der Med Uni Wien nötig", so die Vorsitzenden weiter. "Ich fordere die Verantwortlichen der Universitäten, des Bundesministeriums und der Österreichischen Ärztekammer dazu auf, zügig an der weiteren Umsetzung auf allen Ebenen zu arbeiten und bin davon überzeugt, dass auch die Vertretungen der Studierenden an allen Medizin Unis gerne bereit sind, ihren Anteil an der Umsetzung zu leisten", so Preindl abschließend.

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