• 21.05.2010, 12:49:04
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Österreichische Bundesforste und Mazda Österreich starten Groß-Aufforstung im Rettenbachtal

Doppel-Olympiasiegerin Michi Dorfmeister als Patin

http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=62&dir=201005&e=20100521_f&a=event
Georg Schöppl (Vorstand der Österreichischen Bundesforste), Michi Dorfmeister und Andreas Eizenberger (Mazda Marketing)

Bad Ischl (OTS) - Die Windwürfe der vergangenen Jahre wurden zum
Härtetest für die Österreichischen Bundesforste (ÖBf). Die
Auswirkungen der Stürme Kyrill, Paula und Emma bedeuteten eine enorme
Belastung. So hatten die Österreichischen Bundesforste für 2009 einen
zweifelhaften Rekord zu verzeichnen: Gleich 86 Prozent der gesamten
Holzernte entfiel auf Schadholz, also auf Holz, das nicht regulär
geerntet, sondern durch Naturgewalten erzwungen wurde. Die
Bundesforste haben fast alle Kapazitäten in die Aufarbeitung dieser
Schäden gesteckt. Jetzt steht die Aufforstung der zerstörten Wälder
an.
"In weiten Teilen des Landes müssen Wälder wieder hergestellt
werden", erklärt Georg Schöppl, Vorstand der Österreichischen
Bundesforste. "Bereits in den Vorjahren haben die Aufforstungen
kontinuierlich zugenommen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir
den Wald für die zukünftigen Generationen erhalten und die
Nutzungsmöglichkeit für die nächsten Jahrzehnte sichern."

Größte Aufforstungsfläche der Region

Ein Schwerpunkt der Aufforstungsaktionen liegt im Salzkammergut.
Fast 850.000 Festmeter Holz - das entspricht der fünffachen
Jahreseinschlagsmenge - waren hier vom Windwurf betroffen.
Besonders hart hat es das Gebiet am Brachberg im Rettenbachtal nahe
Bad Ischl getroffen. Eine Fläche von 250 Hektar muss hier von den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesforste aufgeforstet
werden. Geplant ist, die Schadflächen innerhalb von sieben Jahren,
unter Ausnutzung potenzieller Naturverjüngung, wieder aufzuforsten.

Mazda: Starker Partner für Österreichs Wald

Für diesen Kraftakt konnte Mazda Österreich als engagierter
Partner gewonnen werden. Mazda beteiligt sich als erstes Unternehmen
bei einer Aufforstungsaktion der Österreichischen Bundesforste.
"Diese Aufforstungen sind eine Herkulesaufgabe und wir können dabei
jede Hilfe brauchen. Deshalb sind wir Mazda für die Unterstützung
sehr dankbar", betont Georg Schöppl. "Mit dieser Hilfe können wir
noch rascher und effizienter vorgehen und den Wald in Österreich
wiederherstellen."

Rund 600.000 Bäumchen werden mit Unterstützung von Mazda auf
Bundesforste-Flächen gepflanzt. Die von Mazda eingebrachten Mittel
haben die Größenordnung "einer kompletten, österreichweiten
Werbekampagne", so Günther Kerle, Geschäftsführer von Mazda Austria.
"Durch die Kooperation mit den Bundesforsten übernehmen wir jetzt
zusätzliche Umweltverantwortung für alle Autos, die wir auf die
Straße bringen - Nachhaltigkeit hat für Mazda oberste Priorität", so
das klare Bekenntnis des Mazda-Geschäftsführers zum
Greenvestment-Programm der Bundesforste.

Klimagerechter Wald der Zukunft

Die Klimaveränderungen begünstigen nicht nur Windkatastrophen, sie
erfordern von den Bundesforsten auch neue Strategien zur nachhaltigen
Waldbewirtschaftung. Besonderes Augenmerk legen die Bundesforste
dabei auf die Schaffung optimaler Waldbestände. Im Aufforstungsgebiet
Brachberg im Rettenbachtal werden daher neben Fichten vermehrt
sturmfeste Lärchen gepflanzt werden.
"Bereits seit Jahren beobachten wir den Klimawandel und seine
Auswirkung auf das Ökosystem Wald", sagt Schöppl. "Die Auswahl und
Zusammensetzung der Baumarten für den Wald der Zukunft ist daher
entscheidend. Wir müssen darauf achten, dass die Bäume mit dem
vermehrten Aufkommen von Wetterextremen und den Temperatur- und
Niederschlagsverhältnissen, wie sie nach heutigen wissenschaftlichen
Erkenntnissen im nächsten Jahrhundert herrschen werden, gut
zurechtkommen", zeigt sich Schöppl vorausschauend.

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste AG
Bernhard Schragl / Pressesprecher
Tel.: 02231/600-2120
E-Mail: bernhard.schragl@bundesforste.at

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