• 21.05.2010, 11:40:51
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Lopatka: Organisierter Kriminalität bei geschmuggelten Zigaretten Einhalt gebieten

Präsentation der Anti-Schmuggel-Kampagne "Nein zu Schmuggel-Tschick"

Wien (OTS) - Die Zahl der geschmuggelten Zigaretten in Österreich
nimmt weiter zu, vor allem die organisierte Kriminalität in diesem
Bereich steigt. Darum präsentierte heute Finanzstaatssekretär
Reinhold Lopatka gemeinsam mit Hagen von Wedel, General-Manager von
Japan Tobacco International (JTI), die Kampagne "Nein zu
Schmuggel-Tschick".
Lopatka: "Mit dieser Kampagne wollen wir auf die Gefahren, die
gefälschte und geschmuggelte Zigaretten für die Konsumenten bedeuten,
ausdrücklich hinweisen."
Denn diese Zigaretten werden oftmals unter unhygienischsten Umständen
in riesigen teilweise unterirdischen Fabriken in China produziert.
Nach Österreich gelangen die Zigaretten großteils, indem sie in LKWs
hinter unverfänglicher legaler Ladung versteckt sind. Größter Fall
heuer: In einem LKW mit bulgarischer Zulassung wurden hinter
Cornflakes-Packungen 7,1 Millionen Stück Zigaretten entdeckt und
beschlagnahmt.
"Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 46,4 Millionen geschmuggelte
Zigaretten beschlagnahmt", so Finanzstaatssekretär Lopatka. Im Jahr
2008 lag die Zahl der Zigaretten, die vom Zoll sichergestellt wurden,
bei 45,4 Millionen Stück.
Die Zahl der Schmuggelfälle ist hingegen innerhalb eines Jahres 3.600
auf 2.800 im Jahr 2009 zurückgegangen, was zeigt, dass immer größere
Mengen organisiert nach Österreich gelangen.
Lopatka: "Österreich spielt dabei als Transitland eine immer größere
Rolle. Dem werden wir mit verstärkten Aktionen der Zollfahndung
Einhalt gebieten."
Derzeit sind 146 Mann der Zollfahndung in Österreich im Einsatz, die
sich überwiegend mit der Bekämpfung des Zigarettenschmuggels
befassen. Dazu kommen 19 ausgebildete Tabakspürhunde, deren
Trefferquote bei Einsätzen bei beachtlichen 60 Prozent liegt.
Dazu komme die internationale Zusammenarbeit in dem Bereich, so der
Finanzstaatssekretär. Häufig werde auch auf die Unterstützung von
OLAF und EUROPOL zurückgegriffen und je nach landesspezifischen
Kompetenzen Informationen mit ausländischen polizeilichen
Ermittlungsbehörden über das österreichische Bundeskriminalamt
ausgetauscht.
Lopatka: "Mit der heute präsentierten Kampagne "Nein zu
Schmuggel-Tschick" sollen die Gefahren der Schmuggel-Zigaretten
verstärkt ins Bewusstsein gerufen werden. Die Folder zur Kampagne
liegen ab sofort in allen Trafiken und allen Finanzämtern auf."

Rückfragehinweis:

Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka 
   Mag. Iris Brüggler
   Tel.: T: +43 (0)1 51433 500 078, Mob: +43 (0)664 2249512
   mailto:iris.brueggler@bmf.gv.at
   www.bmf.gv.at
   
   Bundesministerium für Finanzen
   Hintere Zollamtsstraße 2b 
   A-1030 Wien

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