• 20.05.2010, 13:15:59
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"Aktion Leben" fordert öffentlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not

Wien, 20.05.10 (KAP) Mit der Kampagne "Die Überraschung des Lebens"
will die "Aktion Leben" für mehr Solidarität mit schwangeren Frauen
in Not werben. Rund um den "Tag des Lebens" am 1. Juni werden in
allen Bundesländern gegen einen Beitrag von fünf Euro kleine
Überraschungs-Päckchen verteilt. Der Erlös geht an schwangere Frauen
in einer Notsituation und ihre Familien. An die Politik richteten
"Aktion Leben"-Präsidentin Gertraude Steindl und "Aktion
Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler am Donnerstag bei einer
Pressekonferenz in Wien den Appell, endlich einen öffentlichen
Hilfsfonds für schwangere Frauen in Not einzurichten.

"In unseren Beratungsstellen erfahren wir täglich, wie schnell
Frauen in Not geraten können, wenn sie ein Kind erwarten", so
Kronthaler. In einer solchen Situation sei es dringend notwendig,
Frauen und Familien solidarisch beizustehen und ein politisches und
gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem Kinder willkommen sind.

Steindl kritisierte, dass Hilfe für Frauen, die ihr Kind bekommen
möchten, immer noch hauptsächlich von privaten Spendern finanziert
wird. Das sei in einem reichen Land wie Österreich und einer Stadt
wie Wien ein "Armutszeugnis". Ein öffentlicher Fonds nach dem
Beispiel Deutschlands sei überfällig.

mehr auf www.kathpress.at

Informationen zur Aktion Leben und der neuen Kampagne im Internet:
www.aktionleben.at

O-Töne von der Pressekonferenz sind in Kürze unter
www.katholisch.at/o-toene abrufbar.

(forts. mgl.) gpu/ssc/

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