Europa-Premiere: ASFINAG startet mit Baustellenaward

Gemeinsam mit Automobilclubs ARBÖ und ÖAMTC sollen Baustellenbereiche noch sicherer werden

Wien (OTS) - Heute um Mitternacht hat der "Baustellenaward" begonnen. Mit diesem gemeinsamen Projekt von ASFINAG, ÖAMTC und ARBÖ sollen Qualität und Sicherheit der Baustellen weiter erhöht werden. In einem europaweit bislang einzigartigen zweiteiligen Bewertungsverfahren werden bis zum 10. Juni 2010 insgesamt fünf Baustellen auf dem österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetz überprüft und bewertet. Neben einer fachlichen Bewertung durch Prüfer des ÖAMTC können auch die Kunden der ASFINAG auf der vom ARBÖ betreuten Internet-Seite www.baustellenaward.at ihr Testurteil abgeben. Am 30. Juni 2010 werden die Ergebnisse präsentiert und die beste Baustelle des Landes prämiert.

"Baustellensicherheit ist ein großes Thema. Pro Jahr haben wir etwa 120 Unfälle mit Personenschaden in Baustellenbereichen. Diese Zahl soll in den nächsten zehn Jahren um ein Drittel reduziert werden. Die Ergebnisse aus dem Baustellenaward sind für uns gute Ansatzpunkte, um die Sicherheit in Baustellenbereichen weiter zu erhöhen", formuliert ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl die konkreten Ziele für den heute beginnenden Baustellenaward. Die ASFINAG setzt dabei auf die Unterstützung und Kooperation der heimischen Automobilclubs ARBÖ und ÖAMTC. Die Zusammenarbeit dieser beiden Clubs ist europaweit einzigartig und ein internationales Zeichen für eine sinnvolle Vernetzung im Sinne der Verkehrssicherheit.

Für den Baustellenaward wurden fünf Baustellen ausgewählt. Es sind dies Angath - Wörgl (A 12 Inntal Autobahn), Auhof - Wolfsgraben (A 1 West Autobahn), Baden - Kottingbrunn (A 2 Süd Autobahn, Hallein -Golling (A 10 Tauern Autobahn) sowie Pichl - Meggenhofen (A 8 Innkreis Autobahn). Anhand der Fotos auf der Homepage www.baustellenaward.at kann die jeweilige Baustelle bewertet werden. Hinterfragt werden hier Kriterien wie Verkehrssicherheit, Verkehrsfluss und Baustellenmanagement. Für den ARBÖ steht die Notwendigkeit von Baustellen außer Streit: "Für Autofahrerinnen und Autofahrer sind Baustellen ein lästiges, aber ein notwendiges Übel, um das Straßennetz nicht zur Rumpelpiste verkommen zu lassen. "Baustellen müssen in erster Linie sicher sein. Die Menschen müssen auch erfahren, warum es diese Baustelle gibt und wie lange sie dauert", meint ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil. "Wir wollen beim Baustellenaward ganz konkret die Wünsche, Beschwerden und Anregungen all jener wissen, die diese Baustellen tatsächlich benützen. Ziel ist es, alle Gefahrenquellen so früh wie möglich auszuschließen", so Musil.

Bis zum 10. Juni 2010 haben die Internet-User Zeit, die Baustellen zu bewerten. Bis zu diesem Datum werden auch die erfahrenen Verkehrs-Experten des ÖAMTC ihre Arbeit abgeschlossen haben. Sie überprüfen jede der fünf Baustellen nach strengen fachlichen europaweit gültigen Kriterien. "Der ÖAMTC führt Euro-Tests von Autobahnbaustellen seit Jahren in ganz Europa durch und hat damit die Erfüllung einer EU-Richtlinie vorweggenommen, die in Österreich noch heuer umgesetzt werden muss. Erfreulich ist, dass die ASFINAG, wie beim Tunneltest, nicht erst auf Vorschriften gewartet hat, wenn es um die Verkehrssicherheit geht", zeigt sich Willy Matzke als Verkehrschef des ÖAMTC und Koordinator internationaler Verkehrstests erfreut.

Nach dem 10. Juni 2010 werden die Ergebnisse der Baustellen-Prüfer und jene aus dem Internet-Voting zusammengeführt. Anschließend werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert und der Baustellen-Award vergeben. Im Herbst 2010 soll der Baustellenaward dann in die zweite Runde gehen.

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