VSStÖ und SJ: Schlimmste Befürchtungen haben sich bestätigt

ÖVP spart lieber Bildung kaputt, statt Vermögenssteuern einzuführen - SPÖ gefordert!

Wien (OTS) - Empört reagieren SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi und VSStÖ-Bundesvorsitzende Sophie Wollner auf die angekündigten Budgetkürzungen im Universitätsbereich: "Nun ist genau das eingetreten, was wir vor Monaten gesagt haben: Die Budgetkonsolidierung wird auf dem Rücken der Jugendlichen und Studierenden ausgetragen, während Vermögenssteuern und Finanztransaktionssteuer weiterhin von der ÖVP verhindert werden." Dank der Kürzungen würden sich die Studienbedingungen an den Universitäten in den nächsten Jahren noch wesentlich verschlechtern. Die Kaputtsparpolitik der ÖVP würde jungen Menschen Zukunftschancen nehmen, Wissenschaftsministerin Karl setze den Bildungsabbau fort. Für Moitzi und Wollner ist ein Veto der SPÖ nun Gebot der Stunde:
"Die SPÖ muss die Aushungerung der Universitäten verhindern und Vermögenssteuern einfordern, sonst macht sie sich zum Handlanger der bildungs- und jugendfeindlichen ÖVP-Sparpläne." ****

Wollner sieht eine schaudererregende Bilanz der ÖVP-Ministerin:
"Zuerst Beschwichtigungen, dann der Abbau von Studienplätzen (Publizistik), gefolgt vom Herausstreichen des 2-%-BIP-Ziels aus dem Strategiebericht und nun massive Kürzungen. Karl ist auf dem besten Weg, in die Fußstapfen ihres gescheiterten Vorgängers Hahn und ihrer Vorvorgängerin Gehrer zu steigen!" Für Moitzi bedeuten die Budgetkürzungen im ohnehin ausgehungerten Universitätsbereich auch volkswirtschaftliche Gefahren: "Obwohl eine europaweite Finanztransaktionssteuer 270 Milliarden Euro bringen und sämtliche Budgetprobleme beseitigen würde, setzt die Pröll-ÖVP zum Zweck einer kurzfristigen Budgetsanierung lieber darauf, Zukunftschancen junger Menschen nachhaltig zu zerstören und die Unis in den Keller zu sparen - das sind auch fürs Wachstum und Budget keine guten Voraussetzungen." (Schluss)

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