• 17.05.2010, 10:01:28
  • /
  • OTS0055 OTW0055

Beatrix Karl: Ephesos ist beeindruckende Visitenkarte für Österreichs Archäologie

Wissenschafts- und Forschungsministerin bei Gründung der "Ephesos-Foundation" in Türkei - gemeinsame Präsentation mit Minister Günay, A. Kocabiyik und S. Ladstätter

Foto v.l.n.r.: Ephesos-Grabungsleiterin Ladstätter, der türkische Minister Günay, Ahmet Kocabiyik und Ministerin Karl

Ephesos (OTS) - "Ephesos ist eine beeindruckende Visitenkarte für
Österreichs Archäologie", so Wissenschafts- und Forschungsministerin
Dr. Beatrix Karl. Sie war am Wochenende anlässlich der Gründung der
internationalen "Ephesos-Foundation" in einer der bedeutendsten
Städte der Antike zu Gast. "Mit der Gründung der `Ephesos-Foundation`
bekommt die private Unterstützung eine neue Basis", betonte die
Ministerin bei der gemeinsamen Präsentation mit dem türkischen
Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay, dem Vorsitzenden der
Borusan Holding Ahmet Kocabiyik sowie Dr. Sabine Ladstätter,
Direktorin des Österreichischen Archäologischen Institutes und
Grabungsleiterin in Ephesos.

Die Idee zur Gründung der "Ephesos-Foundation" kam von Ahmet
Kocabiyik, Inhaber der Borusan-Holding, der bereits seit Jahren in
die Restaurierungsarbeiten in Ephesos (Hanghaus II, Marmorsaal)
investiert. Rund zwei Jahre nach der ersten Idee des "modernen Celsus
und modernen Mäzen von Ephesos" (Sabine Ladstätter) folgte nun die
Gründung dieser privaten Stiftung im Marmorsaal des Hanghauses II, im
Herzen der Ausgrabungen in Ephesos. "Die Grabung Ephesos ist das
größte Wissenschaftsunternehmen Österreichs im Ausland und zählt
schließlich zu den erfolgreichsten Aushängeschildern der
österreichischen Wissenschaft", so die Ministerin. Österreich
investiere aus großer Überzeugung in die Grabung, das großartige
Engagement der Archäologinnen und Archäologen wäre in diesem Ausmaß
ohne private Mittel aber nicht möglich, so Karl. "Ich möchte daher
Minister Günay, Ahmet Kocabiyik, Sabine Ladstätter und allen, die zur
Gründung der `Ephesos-Foundation` beigetragen haben, meinen
herzlichen Dank aussprechen."

Die "Ephesos-Foundation" ist derzeit mit 1,5 Millionen Euro dotiert
-"Mittel, die der Grundlagenforschung, speziell natürlich der
Archäologie aber auch uns allen zugute kommen. Denn hier wird ein
wesentlicher Teil Geschichte aufgearbeitet und damit das kulturelle
Erbe bewahrt", unterstrich die Ministerin die Bedeutung der Grabung
Ephesos. Mit den Mitteln können weitere Ausgrabungen und
Forschungsprojekte realisiert werden. Weiters wird ein Schwerpunkt
darauf gelegt, die Grabung weiter in der Öffentlichkeit bekannt zu
machen und damit das Bewusstsein zu stärken. "Ich sehe es als Aufgabe
von uns allen in Wissenschaft und Forschung, unsere Arbeit zu
transportieren und damit auch verstärkt Bewusstsein für den
Stellenwert von Wissenschaft und Forschung zu schaffen", so die
Ministerin in ihrer Rede.

Ein weiterer Aspekt, der mit der "Ephesos-Foundation" berücksichtigt
wird, ist die Nachwuchsförderung. "Ich freue mich, dass bereits jetzt
viele junge Menschen Jahr für Jahr hier die Chance bekommen, zu
forschen. Mit der Ephesos-Foundation werden zusätzlich Stipendien
geschaffen, die jungen Menschen zugute kommen", so Ministerin Karl.

Die "Ephesos-Foundation" hat ihren Sitz in der Hauptzentrale der
Borusan Holding in Istanbul. Der Aufsichtsrat setzt sich aus den
Gründern zusammen, allen voran Ahmet Kocabiyik. Ehrenpräsidenten sind
Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl, der ehemalige
Wissenschafts- und Forschungsminister und nunmehrige EU-Kommissar
Johannes Hahn sowie der türkische Kultur- und Tourismusminister
Ertugrul Günay. Im Vorstand ist u.a. Dr. Sabine Ladstätter vertreten.
Sie gehört auch zwei der insgesamt vier Beratungsgremien an
(Restaurierung, Archäologie; Fund Raising, Vermarktung und kulturelle
Aktivität).

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel