FSG-Katzian: Impulse für den Arbeitsmarkt statt neuer Massensteuern

Konjunkturpaket für die Bereiche Pflege, Betreuung und thermische Sanierung

Wien (OTS/FSG) - "Die Belastung durch Steuern war schon vor der Krise ungerecht verteilt. ArbeitnehmerInnen wurden und werden mit einem Einstiegssteuersatz von 36 Prozent am stärksten zur Kasse gebeten. Sie haben ihren Beitrag bereits geleistet und dürfen nicht durch neue Massensteuern belastet werden. Ein effektiver Weg aus der Krise kann nicht an mehr Solidarität derjenigen vorbeiführen, die sie verursacht haben", fordert der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Wolfgang Katzian, einmal mehr gezielte einnahmenseitige Maßnahmen für das Budget: "Der Bankenabgabe sollten eine stärkere Vermögenszuwachssteuer, die Begrenzung der Absetzbarkeit von Managergehältern auf 500.000 Euro sowie eine Reform der Gruppenbesteuerung folgen. Außerdem muss über eine stärkere Vermögensbesteuerung diskutiert werden." ++++

Wesentliche Anforderung sei neben dem Beseitigen der Schieflagen im Steuersystem die Stützung des Arbeitsmarktes, so Katzian weiter:
"Hohe Arbeitslosigkeit ist nicht nur für jeden einzelnen Betroffenen bitter, sie schadet auch der Wirtschaft und natürlich dem Budget." 100.000 Menschen ohne Arbeit kosten dem Staat rund 2,5 Mrd. Euro jährlich, unterstützt Katzian die heutigen Aussagen von AK-Präsident Tumpel, die Wachstumsraten zu steigern, wodurch auch die Beschäftigung angehoben werde. "Der Arbeitsmarkt braucht dringend weitere Impulse, beispielsweise in Form eines weiteren Konjunkturpakets für die Bereiche Pflege, Betreuung und thermische Sanierung", so Katzian abschließend.

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