• 16.05.2010, 13:37:01
  • /
  • OTS0038 OTW0038

FSG-Katzian: Impulse für den Arbeitsmarkt statt neuer Massensteuern

Konjunkturpaket für die Bereiche Pflege, Betreuung und thermische Sanierung

Wien (OTS/FSG) - "Die Belastung durch Steuern war schon vor der
Krise ungerecht verteilt. ArbeitnehmerInnen wurden und werden mit
einem Einstiegssteuersatz von 36 Prozent am stärksten zur Kasse
gebeten. Sie haben ihren Beitrag bereits geleistet und dürfen nicht
durch neue Massensteuern belastet werden. Ein effektiver Weg aus der
Krise kann nicht an mehr Solidarität derjenigen vorbeiführen, die sie
verursacht haben", fordert der Vorsitzende der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Wolfgang Katzian,
einmal mehr gezielte einnahmenseitige Maßnahmen für das Budget: "Der
Bankenabgabe sollten eine stärkere Vermögenszuwachssteuer, die
Begrenzung der Absetzbarkeit von Managergehältern auf 500.000 Euro
sowie eine Reform der Gruppenbesteuerung folgen. Außerdem muss über
eine stärkere Vermögensbesteuerung diskutiert werden." ++++

Wesentliche Anforderung sei neben dem Beseitigen der Schieflagen im
Steuersystem die Stützung des Arbeitsmarktes, so Katzian weiter:
"Hohe Arbeitslosigkeit ist nicht nur für jeden einzelnen Betroffenen
bitter, sie schadet auch der Wirtschaft und natürlich dem Budget."
100.000 Menschen ohne Arbeit kosten dem Staat rund 2,5 Mrd. Euro
jährlich, unterstützt Katzian die heutigen Aussagen von AK-Präsident
Tumpel, die Wachstumsraten zu steigern, wodurch auch die
Beschäftigung angehoben werde. "Der Arbeitsmarkt braucht dringend
weitere Impulse, beispielsweise in Form eines weiteren
Konjunkturpakets für die Bereiche Pflege, Betreuung und thermische
Sanierung", so Katzian abschließend.

Rückfragehinweis:
Litsa Kalaitzis
FSG Presse
Tel. 0676 / 817 111 553

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel