• 13.05.2010, 11:00:21
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FORMAT: Strabag-Chef Haselsteiner für europaweite Transaktionssteuer

Der Bauunternehmer will Spekulationen einbremsen

Wien (OTS) - Hans Peter Haselsteiner, Chef des größten
österreichischen Baukonzerns Strabag, spricht sich in einem aktuellen
FORMAT-Interview für die Einführung einer europaweiten
Transaktionssteuer aus. "Mit einer geringen Steuer von nur 0,5
Prozent des Umsatzes wäre es möglich, den rein auf
computergesteuerten Programmen basierenden Handel mit Wertpapieren zu
dämpfen". Außerdem fordert er ein Verbot von Leerverkäufen und so
genannten naked swaps. Weiters könnte sich der Ex-Politiker, selbst
Stifter, auch eine Erhöhung der Stiftungsbesteuerung in Anlehnung an
die Körperschaftssteuer in Höhe von 25 Prozent vorstellen.

Zum Wirbel um die Bestellung von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer zum
Strabag-Aufsichtsratsvorsitzenden meint Haselsteiner: "Der Vorwurf
der Unkorrektheit geht ins Leere." Gusenbauer solle die Strabag im
mittel- und osteuropäischen Raum unterstützen. Weiters hält
Haselsteiner an der Russland-Expansion fest. Für das Jahr 2020 strebt
der 66-Jährige mit dem Baukonzern die Marktführerschaft am russischen
Markt an.

www.format.at

Rückfragehinweis:
FORMAT Wirtschaft, Barbara Nothegger, 21755/4108

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