SPÖ Strauss: Verurteilung Obernosterers als Warnsignal für Scheuch, Dörfler und Co.

FPK-Klubobmann muss aufpassen, dass ihn oder seine Parteifreunde nicht irgendwann genau jene Geister einholen, die er jetzt ruft!

Klagenfurt (OTS) - "Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen", erinnert der Tourismussprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Jakob Strauss den FPK-Klubobmann Kurt Scheuch nach dessen Forderungten nach Konsequenzen angesichts der heutigen Verurteilung von ÖVP-NR Gabriel Obernosterer wegen Falschaussage.

"Wer selbst einer Partei angehört, dessen Obmann und Bruder die Ansicht vertritt, fünf bis zehn Prozent von Investitionssummen müssen in die leere blau-orange-blaue Parteikasse fließen, dessen Bruder Probleme mit den Behörden in Ungarn hat oder wo ein stellvertretender Parteiobmann noch dazu als blauer Landeshauptmann meint, was für jeden Normalbürger und für die Staatsanwaltschaft unter den mutmaßlichen Tatbestand der Korruption fällt, sei für ihn noch immer Sponsoring, der sollte mit dem Ruf nach Konsequenzen für eine Falschaussage vorsichtig sein", so Strauss.

Zwar sei die Verurteilung Obernosterers wegen Falschaussage keinesfalls ein Kavaliersdelikt, allerdings müsse man sich auch daran erinnern, dass es Obernosterer war, der sich immer gegen die parteipolitische Instrumentalisierung der Kärnten Werbung durch Haider und seine Nachfolger gestellt hat.

Damit sei auch die Schnellschussreaktion Kurt Scheuchs als simple Schadenfreude zu verstehen. "Allerdings muss der FPK-Klubobmann aufpassen, dass ihn oder seine Parteifreunde nicht irgendwann genau jene Geister einholen, die er jetzt ruft", so Strauss abschließend.

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