• 12.05.2010, 16:01:58
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SPÖ Strauss: Verurteilung Obernosterers als Warnsignal für Scheuch, Dörfler und Co.

FPK-Klubobmann muss aufpassen, dass ihn oder seine Parteifreunde nicht irgendwann genau jene Geister einholen, die er jetzt ruft!

Klagenfurt (OTS) - "Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen
werfen", erinnert der Tourismussprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Jakob
Strauss den FPK-Klubobmann Kurt Scheuch nach dessen Forderungten nach
Konsequenzen angesichts der heutigen Verurteilung von ÖVP-NR Gabriel
Obernosterer wegen Falschaussage.

"Wer selbst einer Partei angehört, dessen Obmann und Bruder die
Ansicht vertritt, fünf bis zehn Prozent von Investitionssummen müssen
in die leere blau-orange-blaue Parteikasse fließen, dessen Bruder
Probleme mit den Behörden in Ungarn hat oder wo ein stellvertretender
Parteiobmann noch dazu als blauer Landeshauptmann meint, was für
jeden Normalbürger und für die Staatsanwaltschaft unter den
mutmaßlichen Tatbestand der Korruption fällt, sei für ihn noch immer
Sponsoring, der sollte mit dem Ruf nach Konsequenzen für eine
Falschaussage vorsichtig sein", so Strauss.

Zwar sei die Verurteilung Obernosterers wegen Falschaussage
keinesfalls ein Kavaliersdelikt, allerdings müsse man sich auch daran
erinnern, dass es Obernosterer war, der sich immer gegen die
parteipolitische Instrumentalisierung der Kärnten Werbung durch
Haider und seine Nachfolger gestellt hat.

Damit sei auch die Schnellschussreaktion Kurt Scheuchs als simple
Schadenfreude zu verstehen. "Allerdings muss der FPK-Klubobmann
aufpassen, dass ihn oder seine Parteifreunde nicht irgendwann genau
jene Geister einholen, die er jetzt ruft", so Strauss abschließend.

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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