FSG-Katzian: Spekulanten vorknöpfen statt ArbeitnehmerInnen schröpfen!

Europäische Finanztransaktionssteuer notwendiger als je zuvor

Wien (OTS/FSG) - "Während die EU-Kommission mittlerweile über einen permanenten Krisenmechanismus für die Länder der Eurozone langsam nachdenkt, kommen nach wie vor die wahren Krisenverursacher -allen voran Spekulanten und Hedge Fonds - noch immer ungeschoren davon", kommentiert FSG-Vorsitzender Wolfgang Katzian angesichts der Tatsache, dass laut der heute vorgestellten Wifo-Schnellschätzung die heimische Wirtschaft nicht und nicht in Gang kommt.++++

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben ihren Beitrag für die von ihnen völlig unverschuldete Krise bereits zigmal geleistet. Dennoch bleiben sie die derzeit einzige und wichtigste Stütze der heimischen Wirtschaft", sagt Katzian und fordert daher neben vermögensbezogenen Steuern erneut eine Sozialmilliarde für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Zukunftsbereichen wie zum Beispiel im Gesundheits-, Betreuungs- und Pflegebereich.

Die Folgen der Krise würden sich sowohl in Österreich als auch in der EU weiter auswachsen. Dennoch: "Die EU-Kommission schiebt seit Wochen die Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer und einer strengeren Finanzmarktregulierung auf die lange Bank. Dafür werden Rettungspakete in Milliardenhöhe geschnürt. Wenn jetzt nicht endlich Maßnahmen ergriffen werden, die tatsächlich Wachstum und Beschäftigung in der EU sichern und schaffen, und nicht nur wieder Spekulanten und Krisenverursachern zu Gute kommen, dann sind weitere soziale Konflikte vorprogrammiert", warnt Katzian eindringlich.

Die FSG fordert unter anderem:
-) Europäische Finanztransaktionssteuer
-) Banken-Solidarabgabe
-) Vermögenszuwachssteuer
-) Reformen der Stiftungsbesteuerung und Gruppenbesteuerung
-) Stopfen von Steuerschlupflöchern und Kampf gegen Steuerhinterziehung

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