- 12.05.2010, 13:29:54
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FSG-Katzian: Spekulanten vorknöpfen statt ArbeitnehmerInnen schröpfen!
Europäische Finanztransaktionssteuer notwendiger als je zuvor
Wien (OTS/FSG) - "Während die EU-Kommission mittlerweile über
einen permanenten Krisenmechanismus für die Länder der Eurozone
langsam nachdenkt, kommen nach wie vor die wahren Krisenverursacher -
allen voran Spekulanten und Hedge Fonds - noch immer ungeschoren
davon", kommentiert FSG-Vorsitzender Wolfgang Katzian angesichts der
Tatsache, dass laut der heute vorgestellten Wifo-Schnellschätzung die
heimische Wirtschaft nicht und nicht in Gang kommt.++++
"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben ihren Beitrag für die
von ihnen völlig unverschuldete Krise bereits zigmal geleistet.
Dennoch bleiben sie die derzeit einzige und wichtigste Stütze der
heimischen Wirtschaft", sagt Katzian und fordert daher neben
vermögensbezogenen Steuern erneut eine Sozialmilliarde für die
Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Zukunftsbereichen wie zum
Beispiel im Gesundheits-, Betreuungs- und Pflegebereich.
Die Folgen der Krise würden sich sowohl in Österreich als auch in der
EU weiter auswachsen. Dennoch: "Die EU-Kommission schiebt seit Wochen
die Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer und einer
strengeren Finanzmarktregulierung auf die lange Bank. Dafür werden
Rettungspakete in Milliardenhöhe geschnürt. Wenn jetzt nicht endlich
Maßnahmen ergriffen werden, die tatsächlich Wachstum und
Beschäftigung in der EU sichern und schaffen, und nicht nur wieder
Spekulanten und Krisenverursachern zu Gute kommen, dann sind weitere
soziale Konflikte vorprogrammiert", warnt Katzian eindringlich.
Die FSG fordert unter anderem:
-) Europäische Finanztransaktionssteuer
-) Banken-Solidarabgabe
-) Vermögenszuwachssteuer
-) Reformen der Stiftungsbesteuerung und Gruppenbesteuerung
-) Stopfen von Steuerschlupflöchern und Kampf gegen
Steuerhinterziehung
Rückfragehinweis:
FSG Öffentlichkeitsarbeit
Litsa Kalaitzis
Tel. 0676 / 817 111 553
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