• 08.05.2010, 10:00:21
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  • OTS0017 OTW0017

ANSCHOBER: Umweltminister Berlakovich muss bienengefährdende Maisbeize stoppen

Erste Bienensterben-Warnung sind genug - müssen massenhafte Probleme wie in Deutschland und Italien eintreten, damit gehandelt wird?

Linz (OTS) - In einem aktuellen Schreiben appelliert oö
Umweltlandesrat Rudi Anschober an Bundesminister Berlakovich, die
bienengefährdende Beize von Maissaatgut sofort zu stoppen und so wie
in Deutschland und Italien ein flächendeckendes Verbot zu verhängen.
Laut Österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
(AGES) kam es 2009 österreichweit bei 618 Bienenvölkern zu Schäden
zur Zeit der Maisaussaat, davon betroffen waren 123 Völker in
Oberösterreich.

Im Jahr 2008 gab es in Deutschland durch den Einsatz von
Neonicotinoiden zur Maisbeizung bei der anschließenden Aussaat
massive Bienenverluste im Rheingraben und teilweise in Bayern. 12.500
Bienenvölker waren geschädigt (800 Imker betroffen). Dieselbe
Situation war in der Po-Ebene (Italien) zu beobachten mit 50.000
betroffenen Bienenvölkern und einer regelrechten Flucht der
Berufsimker mit ihren Völkern aus dieser Region.

LR Anschober: "Derartige Entwicklungen dürfen in Oberösterreich und
Österreich nicht eintreten, deshalb muss rechtzeitig für
ausreichenden Schutz gesorgt werden - Bundesminister Berlakovich
trägt die Verantwortung und muss rasch handeln."

Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at

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