- 06.05.2010, 11:24:06
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FORMAT: Neue brisante Details in der ÖOC-Affäre
Endbericht der Unabhängigen Untersuchungskommission kann Verbleib von drei Millionen Euro nicht klären
Wien (OTS) - Auf der heute stattfindenden Vorstands- und
Präsidiumssitzung des ÖOC (Österreichisches Olympische Comité) muss
Präsident Karl Stoss neue brisante Details aus dem Endbericht der
Untersuchungskommission präsentieren. Der Verbleib von insgesamt drei
Millionen Euro ist mehr als zweifelhaft . Eindeutig geklärt wurde
allerdings laut Bericht, dass 700.000 Euro an den früheren
Generalsekretär Heinz Jungwirth, für den die Unschuldsvermutung gilt,
geflossen sind. 300.000 Euro waren direkte Barauszahlungen des ÖOC an
den Privatmann Jungwirth, mit 150.000 Euro wurden Rechnungen
Jungwirths beglichen - etwa für Luxusurlaube mit der Familie - und
für 250.000 Euro wurden zwar Rechnungen auf das ÖOC ausgestellt, sie
sind aber alle Jungwirth zuordenbar. Darunter befinden sich etwa
Spenden für einen Reitverein.
Indes fordert die Politik drastische Veränderungen im ÖOC. Im
FORMAT-Interview erwartet Sportminister Norbert Darabos eine
lückenlose Aufklärung aller Fakten und: "Das ÖOC sollte sich auch
inhaltlich reformieren. Es muss mehr als ein
Olympia-Beschickungsverein sein."
Rückfragehinweis:
FORMAT Wirtschaft,
01/217 55-0
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