Aufschrei der Elternvereine: "Kinder sind Hauptverlierer der Finanzkrise"

Vizepräsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine plädiert für ressortübergreifende Solidarität für die neuen Generationen.

Wien (OTS) - Wien, 06.05.10 (PEW) Die Kinder sind "bedroht als Hauptverlierer der Finanzkrise", die Aufgabe der Politik sei es, die Zukunft zu konsolidieren, betonte am Donnerstag die Vizepräsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine, Cornelia Franckenstein. Budgetkürzungen im Familienbereich, wie sie die Sparpläne befürchten lassen, seien ein "traumatisches Signal". Die Gesellschaft sei nur zukunftsfähig, wenn es eine ressortübergreifende Solidarität für die neuen Generationen gebe. Wörtlich sagte Cornelia Franckenstein: "Wir brauchen ein stabiles Europa, das sich klar zu einer Zukunft mit Kindern bekennt. Die Erziehungsarbeit der Eltern muss wirtschaftlich leistbar sein, die Bildungsqualität muss zunehmen. Das sind Größen, die von der Politik zu garantieren sind". Auf dem Hintergrund der Griechenland-Krise laute die Parole "Solidarität für Europa"; es dürfe aber auch die Solidarität der Generationen nicht vernachlässigt werden. An die Familienverantwortlichen in der Regierung - mit Finanzminister Josef Pröll, Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner und Familien-Staatssekretärin Christine Marek an der Spitze - appellierte die Vizepräsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine, der nächsten Generation nicht die Solidarität vorzuenthalten: "Das ist wie Sägen am Ast, auf dem wir sitzen!"

Wenn ausgabenseitige Budgetsanierungen beschlossen werden sollten, dürfe das keinesfalls zu Lasten der Familien und der Bildungschancen der Kinder gehen, so Cornelia Franckenstein. Die Familien seien schon jetzt die Hauptleidtragenden der Finanzkrise. Die Mechanismen der Wirtschaft endeten nicht im Heute, es gehe um eine gute Zukunft für die Kinder und Kindeskinder.

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