- 06.05.2010, 10:19:23
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Aufschrei der Elternvereine: "Kinder sind Hauptverlierer der Finanzkrise"
Vizepräsidentin des Hauptverbands Katholischer Elternvereine plädiert für ressortübergreifende Solidarität für die neuen Generationen.
Wien (OTS) - Wien, 06.05.10 (PEW) Die Kinder sind "bedroht als
Hauptverlierer der Finanzkrise", die Aufgabe der Politik sei es, die
Zukunft zu konsolidieren, betonte am Donnerstag die Vizepräsidentin
des Hauptverbands Katholischer Elternvereine, Cornelia Franckenstein.
Budgetkürzungen im Familienbereich, wie sie die Sparpläne befürchten
lassen, seien ein "traumatisches Signal". Die Gesellschaft sei nur
zukunftsfähig, wenn es eine ressortübergreifende Solidarität für die
neuen Generationen gebe. Wörtlich sagte Cornelia Franckenstein: "Wir
brauchen ein stabiles Europa, das sich klar zu einer Zukunft mit
Kindern bekennt. Die Erziehungsarbeit der Eltern muss wirtschaftlich
leistbar sein, die Bildungsqualität muss zunehmen. Das sind Größen,
die von der Politik zu garantieren sind". Auf dem Hintergrund der
Griechenland-Krise laute die Parole "Solidarität für Europa"; es
dürfe aber auch die Solidarität der Generationen nicht vernachlässigt
werden. An die Familienverantwortlichen in der Regierung - mit
Finanzminister Josef Pröll, Wirtschafts- und Familienminister
Reinhold Mitterlehner und Familien-Staatssekretärin Christine Marek
an der Spitze - appellierte die Vizepräsidentin des Hauptverbands
Katholischer Elternvereine, der nächsten Generation nicht die
Solidarität vorzuenthalten: "Das ist wie Sägen am Ast, auf dem wir
sitzen!"
Wenn ausgabenseitige Budgetsanierungen beschlossen werden sollten,
dürfe das keinesfalls zu Lasten der Familien und der Bildungschancen
der Kinder gehen, so Cornelia Franckenstein. Die Familien seien schon
jetzt die Hauptleidtragenden der Finanzkrise. Die Mechanismen der
Wirtschaft endeten nicht im Heute, es gehe um eine gute Zukunft für
die Kinder und Kindeskinder.
Rückfragehinweis:
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