Hochwasserschutz mit Erholungswert

Zwei Kilometer langer Hochwasserschutz-Abschnitt fertig gestellt / Bund, Stadt und Land investierten 12 Millionen Euro

Krems (OTS) - Der Hochwasserschutz am Kremsfluss zwischen Hafenstraßenbrücke und Pfannlsteg ist fertig gestellt. Den Kremsern bietet sich neben dem Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser nun auch ein grün gestalteter Naherholungsraum.

"Die Kremser Bevölkerung hat in den vergangenen Jahren viel mitgemacht, als Hochwasserkatastrophen die Stadt erschütterten. Umso mehr freut es mich, dass nun der Hauptteil des Hochwasserschutzes am Kremsfluss fertig gestellt ist und dass die Menschen vor Katastrophen geschützt sind", so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der Eröffnung des Hochwasserschutzes.

"Mit diesem Abschnitt des Hochwasserschutzes ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Kremserinnen und Kremser getan. Neben dem Sicherheitsaspekt steht aber auch die umfangreiche Gestaltung des Flussufers im Mittelpunkt. Nun liegt es an den Kremserinnen und Kremsern, diesen innerstädtischen Erholungsraum mit Leben zu füllen", ruft Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler die Bürger zum Nutzen und Genießen des Flussraumes auf.

Das Gesamtprojekt, dessen Kosten mit insgesamt 28,2 Mio. Euro beziffert sind, wird in vier Teilen umgesetzt. Es soll die Kremserinnen und Kremser in Zukunft vor hundertjährlichen Hochwasserkatastrophen schützen. Die Planung und Bauaufsicht liegt bei der ARGE Hydroingenieure und Retter & Partner. Die Kosten tragen zu 80 Prozent Bund und Land sowie zu 20 Prozent die Stadt Krems. Im nun fertig gestellten Abschnitt zwischen Hafenstraßenbrücke und Pfannlsteg (Kosten: 12 Mio. Euro) erfolgte die Errichtung von Hochwasserschutz-Wänden im Bereich der bestehenden Dämme, die Sanierung und Erhöhung der Ufermauern sowie die Untergrundabdichtung. Als nächster Schritt folgt der Abschnitt zwischen Pfannlsteg und Schmittbrücke, danach bis zur Stadtgrenze von Senftenberg. In Verbindung mit den Gestaltungsmaßnahmen am Kremsfluss-Ufer steht nun der Nutzung des Raumes als innerstädtisches Erholungsparadies nichts mehr im Wege.

Wege durch Krems

Architekt Franz Sam berücksichtigte bei der Planung des Grünraums auch die unterschiedlichen Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern. So ist der 2,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hafenstraße und Pfannlsteg nicht nur mit Aktionsplätzen, Tribünen und Bänken aus Beton und Holz möbliert, die zum Entspannen, Picknicken und Spielen einladen, sondern wird auch von einem Fuß- und einem Radweg gesäumt. Spaziergänger können zwischen einem Fußweg entlang des Dammes oder direkt neben dem Kremsfluss wählen. Treppen und Rampen verbinden beide Wege. Leuchtkörper, Findlinge, flache Uferbereiche und Buchten setzen zusätzliche Akzente in der Flusslandschaft.

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