- 06.05.2010, 09:53:55
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Hochwasserschutz mit Erholungswert
Zwei Kilometer langer Hochwasserschutz-Abschnitt fertig gestellt / Bund, Stadt und Land investierten 12 Millionen Euro
Krems (OTS) - Der Hochwasserschutz am Kremsfluss zwischen
Hafenstraßenbrücke und Pfannlsteg ist fertig gestellt. Den Kremsern
bietet sich neben dem Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser
nun auch ein grün gestalteter Naherholungsraum.
"Die Kremser Bevölkerung hat in den vergangenen Jahren viel
mitgemacht, als Hochwasserkatastrophen die Stadt erschütterten. Umso
mehr freut es mich, dass nun der Hauptteil des Hochwasserschutzes am
Kremsfluss fertig gestellt ist und dass die Menschen vor Katastrophen
geschützt sind", so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der Eröffnung
des Hochwasserschutzes.
"Mit diesem Abschnitt des Hochwasserschutzes ist ein wichtiger
Schritt für die Sicherheit der Kremserinnen und Kremser getan. Neben
dem Sicherheitsaspekt steht aber auch die umfangreiche Gestaltung des
Flussufers im Mittelpunkt. Nun liegt es an den Kremserinnen und
Kremsern, diesen innerstädtischen Erholungsraum mit Leben zu füllen",
ruft Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler die Bürger zum Nutzen und
Genießen des Flussraumes auf.
Das Gesamtprojekt, dessen Kosten mit insgesamt 28,2 Mio. Euro
beziffert sind, wird in vier Teilen umgesetzt. Es soll die
Kremserinnen und Kremser in Zukunft vor hundertjährlichen
Hochwasserkatastrophen schützen. Die Planung und Bauaufsicht liegt
bei der ARGE Hydroingenieure und Retter & Partner. Die Kosten tragen
zu 80 Prozent Bund und Land sowie zu 20 Prozent die Stadt Krems. Im
nun fertig gestellten Abschnitt zwischen Hafenstraßenbrücke und
Pfannlsteg (Kosten: 12 Mio. Euro) erfolgte die Errichtung von
Hochwasserschutz-Wänden im Bereich der bestehenden Dämme, die
Sanierung und Erhöhung der Ufermauern sowie die Untergrundabdichtung.
Als nächster Schritt folgt der Abschnitt zwischen Pfannlsteg und
Schmittbrücke, danach bis zur Stadtgrenze von Senftenberg. In
Verbindung mit den Gestaltungsmaßnahmen am Kremsfluss-Ufer steht nun
der Nutzung des Raumes als innerstädtisches Erholungsparadies nichts
mehr im Wege.
Wege durch Krems
Architekt Franz Sam berücksichtigte bei der Planung des Grünraums
auch die unterschiedlichen Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern.
So ist der 2,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hafenstraße und
Pfannlsteg nicht nur mit Aktionsplätzen, Tribünen und Bänken aus
Beton und Holz möbliert, die zum Entspannen, Picknicken und Spielen
einladen, sondern wird auch von einem Fuß- und einem Radweg gesäumt.
Spaziergänger können zwischen einem Fußweg entlang des Dammes oder
direkt neben dem Kremsfluss wählen. Treppen und Rampen verbinden
beide Wege. Leuchtkörper, Findlinge, flache Uferbereiche und Buchten
setzen zusätzliche Akzente in der Flusslandschaft.
Rückfragehinweis:
Laura Weichselbaum, Tel. 02732/801-223
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