VSStÖ: Selektionsphasen-Pläne verhöhnen die Studierenden

Flächendeckende Auswahlverfahren sind bildungsfeindlich

Wien (OTS) - In einer erste Reaktion auf die neuen Selektionspläne von Wissenschaftsministerin Karl zeigt sich der VSStÖ empört und fordert die SPÖ auf, der ÖVP ein klares "Nein" entgegen zu halten.

"Es ist nicht neu, dass das ÖVP-Wissenschaftsministerium Elite-Unis gegen gerechte Bildung eintauschen will. Der aktuelle Sager, man müsse 'die Spreu vom Weizen trennen' ist blanker Hohn und zeigt die respektlose Haltung der Ministerin gegenüber den Studierenden," sagt VSStÖ Bundesvorsitzende Sophie Wollner.

"Selektionsphasen am Studienbeginn können niemals gerecht sein. Studierende willkürlich aus den Hochschulen zu werfen und somit die soziale Selektion zu verschärfen ist bildungspolitischer Wahnsinn", sagt Wollner.

"Die Bildungsministerin Schmied und die SPÖ dürfen nicht zulassen, dass Wissenschaftsministerin Karl den Gehrer-Hahn-Weg fortführt. Die bildungsfeindliche ÖVP darf nicht noch einen Schritt näher zur ersehnten Elite-Uni kommen," schließt Wollner.

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