• 30.04.2010, 11:33:09
  • /
  • OTS0171 OTW0171

Ottakring - SP-Wolfsberger: Durchdachte Planung ein Fremdwort für die ÖVP?

Ständig widersprüchliche Forderungen, deren Umsetzung Ottakring ins Chaos stürzen würden

Wien (OTS/SPW-K) - "Wer soll sich bei dem heillosen
Forderungs-Durcheinander der ÖVP eigentlich noch auskennen?" fragt
sich der Ottakringer SP-Klubobmann Alexander Wolfsberger, "Da werden
völlig unkoordiniert irgendwelche Anwandlungen hinausgeschrien. Dabei
geht es aber anscheinend auch nur ums Hinausschreien. Davon, dass die
wahnwitzigen Ideen irgendwie durchdacht sind, kann nämlich keine Rede
sein."

Im Oktober 2009 habe die ÖVP die Flause eines künstlichen
Weinbergs mitten in der Schutzzone Alt Ottakring präsentiert. "Diese
Forderung hat allerdings massive Proteste der Anrainerinnen und
Anrainer sowie der Vertreterinnen und Vertreter der dort ansässigen
Kirche nach sich gezogen." Trotzdem folgte kurz darauf im November
ein Antrag auf eine Tiefgarage im alten Ortskern. "Jetzt schreit die
Volkspartei nach Verkehrsberuhigung in diesem Grätzl. Ja was denn
jetzt?" fragt sich der SP-Klubobmann.

Utl.: Verkehrsplanung von ÖVP offenbar nicht bedacht

Genauso undurchsichtig seien die diversen Forderungen zur
Straßenbahnlinie 2. Anfang März habe es einen Antrag der ÖVP auf
Umbenennung der Haltestelle Alt Ottakring gegeben. Jetzt, kaum zwei
Monate später, will die Volkspartei die Straßenbahn überhaupt ganz
von dort verbannen. "Widersprüche wohin man schaut, Standfestigkeit
wie ein Fähnchen im Wind", kommentiert Wolfsberger, "Da kennt sich
niemand mehr aus."
Abgesehen davon sei die Forderung nach einer Änderung der Fahrtroute
des 2ers per se absurd: "Damit stößt die ÖVP nicht nur jene vor den
Kopf, die im alten Ort die Kirche besuchen wollen, der 2er bietet
auch eine hervorragende Anbindung zu den traditionellen
Heurigenbetrieben", erklärt Wolfsberger, "Außerdem fährt der 2er in
Richtung Kornhäuslvilla. Dort liegen zwei Wohnhäuser für
Pensionistinnen und Pensionisten, ein Sportplatz und der Ottakringer
Friedhof. Wie erklärt die ÖVP den Betroffenen, dass sie diese bequeme
Öffi-Anbindung kappen will? Auch das Erholungsgebiet Wilhelminenberg
wäre dann nicht mehr so gut zu erreichen. Das kann kaum im Interesse
der Bevölkerung sein."
"Auch verkehrsplanerisch ist die Idee ausgemachter Nonsens.
Stellenweise würden dann nämlich an der Thaliastraße mehrere
Straßenbahnlinien und der Autobusverkehr zusammentreffen", führt der
SP-Klubobmann aus, "Gerade etwa die Kreuzung Thaliastraße und
Maroltingergasse ist bereits ausgelastet. Mit einer zusätzlichen
Straßenbahnlinie in dem Bereich wäre der Verkehrskollaps
programmiert."

Auch sonst spart die Volkspartei nicht mit seltsamen Vorschlägen,
sagt Wolfsberger: "In den Bögen der Schnellbahn-Vorortelinie S 45
sind zahlreiche traditionelle Ottakringer Betriebe angesiedelt. Diese
Betriebe verfügen über laufende, gültige Mietverträge", die ÖVP habe
gefordert, diese Verträge zu kündigen und Gastronomiebetriebe in den
Bögen anzusiedeln, "Da frage ich mich schon, wie man auf solche Ideen
kommt. Als so genannte Wirtschaftspartei will die ÖVP funktionierende
Betriebe einfach rausschmeißen. Das kommt natürlich nicht in Frage,
den traditionelle Betriebe haben in Ottakring Vorrang", betont
Wolfsberger. (Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. (FH) Evelyn Bäck
   Tel.: Tel.: (01) 4000-81 922 Mobil: 0676 8118 81 922
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at
   
   Fax: (01) 533 47 27-8192

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel