• 30.04.2010, 10:06:22
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BM Claudia Schmied holt Praterateliers zur Kunst: BMUKK und BIG einigen sich auf Übertragung der Zuständigkeit

Wien (OTS) - Kulturministerin Claudia Schmied und die
Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
unterzeichneten eine Vereinbarung zur Übertragung der
Bildhauerateliers des Bundes im Wiener Prater ("Praterateliers") in
den Verantwortungsbereich des Bundesministeriums für Unterricht,
Kunst und Kultur. Ab 1. Mai 2010 werden Sanierungsmaßnahmen und die
Neuvergabe der Ateliers an Künstlerinnen und Künstler vom Ministerium
abgewickelt.

"Damit ist wichtiger Schritt für die Belebung der Praterateliers
gesetzt. Wir werden das "Eldorado" unter den Ateliers des Bundes
schrittweise sanieren und die leerstehenden Ateliers an Künstlerinnen
und Künstler vermieten", freut sich Kulturministerin Claudia Schmied
über den Vertragsabschluss. "Aus der räumlichen Nähe von etablierten
und jungen Kunstschaffenden erwarte ich mir Impulse für die
zeitgenössische Kunst", so der Ausblick von Kulturministerin Claudia
Schmied.

"Die Form der Zusammenarbeit zwischen der BIG und dem BMUKK wurde aus
einem zentralen Grund gewählt: Bei dieser Liegenschaft steht seit
weit über hundert Jahren nicht die Immobilie, sondern die Kunst im
Mittelpunkt", sagt Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG.

Bis Sommer wird ein Sanierungs- und Programmkonzept erarbeitet, um
die notwendigen baulichen Adaptierungen rasch durchführen und neue,
befristete Mietverträge mit Künstlerinnen und Künstlern abschließen
zu können. Seit dem Tod von Bruno Gironcoli und Alfred Hrdlicka wird
derzeit in acht der 23 Ateliers nicht gearbeitet. Mieter der Ateliers
sind namhafte Künstlerinnen und Künstler wie Ulrike Truger, Hans
Hollein, Werner Würtinger oder Hans Kupelwieser.

Die Bildhauerateliers des Bundes im Wiener Prater ("Praterateliers")
wurden nach der 5. Weltausstellung 1873 durch Kaiser Franz Joseph I
den Bildhauern gewidmet. In zwei Gebäuden sind 23 Ateliers
untergebracht, von denen die leerstehenden in den letzten Jahren
wegen Sanierungsbedürftigkeit nicht vermietet werden konnten.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Mag. Petra Hafner
Tel.: (++43-1) 53 120-5031

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