- 29.04.2010, 13:02:16
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Geoinformationen stiften großen Nutzen
Täglich werden 15.000 digitale Karten von www.vorarlberg.at/atlas heruntergeladen
Bregenz (OTS/VLK) - 80 Prozent aller Entscheidungen in Wirtschaft
und Verwaltung haben einen Raumbezug. Die Zusammenarbeit des Landes
und der 96 Vorarlberger Gemeinden im Bereich der Geoinformation ist
sehr gut, stellten Landesrat Karlheinz Rüdisser und
Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold im heutigen
Pressegespräch im Landhaus fest. Der Nutzen für Wirtschaft,
Verwaltung aber auch die breite Öffentlichkeit - Stichwort
www.vorarlberg.at/atlas - ist groß: Durchschnittlich 15.000 über das
Internet ausgelieferte digitale Karten pro Tag belegen eindrucksvoll,
dass dieses Angebot sehr gut angenommen wird.
In Vorarlberg arbeiten das Land, die Gemeinden, der Bund und
private Unternehmungen im Bereich Geoinformation seit nun schon
beinahe 20 Jahren eng zusammen. "Von dieser Zusammenarbeit
profitieren nicht nur das Land und die Gemeinden, sondern vor allem
die breite Öffentlichkeit durch transparente und verlässliche
Geoinformationen", sagte Landesrat Rüdisser.
Wichtige Informationsbasis
Geoinformationen bilden eine wesentliche Informationsbasis als
Planungs- und Entscheidungsgrundlage und zur Dokumentation:
Fließgewässer, Verkehr und Flächenwidmung sind dabei nur einige der
Anwendungsgebiete. Die Daten dazu werden zentral vom
Landesvermessungsamt bereitgestellt und dezentral in der jeweiligen
Gemeinde oder Fachabteilung des Landes geführt. "Die zentrale
Bereitstellung von landesweit einheitlichen und aktuellen
Geoinformationen ermöglicht und unterstützt auch
gemeindeübergreifende Kooperationen wie zum Beispiel 'vision
rheintal'", führte Gemeindeverbandspräsident Berchtold an.
Qualität stark verbessert
Die Qualitätsverbesserungen in diesem Bereich können sich sehen
lassen, wie dieses Beispiel aus Dornbirn zeigt: Die Aufnahmen stammen
aus den Jahren 2001, 2006 und 2009 (links oben Friedhof
Dornbirn-Stadt):
Die Orthofotos werden zukünftig alle drei Jahre flächendeckend neu
erstellt. Die Kosten von 200.000 Euro (2009) werden von Land und Bund
im Verhältnis 60:40 getragen, informierte Johannes Kanonier,
GIS-Leiter Vorarlberg. Dabei wird auf die Einhaltung internationaler
Standards ebenso geachtet wie auf die Nutzenoptimierung. Die
gemeinsame Geodateninfrastruktur vereinfacht die Zusammenarbeit und
spart Kosten, da sie von Land, Gemeinden und Öffentlichkeit gemeinsam
genutzt werden, waren sich Kanonier und der GIS-Leiter der Stadt
Bregenz, Hans Bischof, einig.
Neue Fotos auf www.vorarlberg.at/atlas
Die neuen Fotos sind ab Freitag, 30. April 2010 auf
www.vorarlberg.at/atlas abrufbar. "Durchschnittlich 15.000 über das
Internet ausgelieferte digitale Karten pro Tag belegen
eindrucksvoll, dass dieses Angebot jetzt schon sehr gut angenommen
wird", sagte Landesrat Rüdisser. Diese Daten werden vielseitig
verwendet: Alle großen Seilbahngesellschaften verwenden Orthofotos
und Präzisionshöhenmodelle des Landes für verschiedenste Zwecke - zum
Beispiel bei derKarrenbahn. Ebenso wird im Immobilienhandel mit
Katasterbildern aus dem Vorarlberg-Atlas gearbeitet. Datensätze
kommen auch beim Flussbau, bei der Gewässerökologie, Ortsplänen der
Gemeinden zur Anwendung und dienen zudem als als wichtige Grundlage
für den Katastrophenschutz.
Rückfragehinweis:
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