• 29.04.2010, 12:06:27
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Marek: Gemeinnütziger Wohnbau hat viele positive Aspekte

Staatssekretärin Marek beim Verbandstag der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft

Wien (OTS/BMWFJ) - "Das Modell der österreichischen
Wohnungsgemeinnützigkeit müsste man erfinden, wenn es dieses noch
nicht gäbe", betonte Christine Marek, Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, heute,
Donnerstag, in ihrem Statement zur Eröffnung des Verbandstags der
gemeinnützigen Wohnungswirtschaft im Wiener Austria Center. "Es ist
von den genossenschaftlichen Wurzeln her und auch aktuell ein quasi
sozialpartnerschaftliches Integrationsmodell, das scheinbare oder
tatsächliche Gegensätze - wie zum Beispiel zwischen Markt und Staat,
zwischen Hausherren und Mietern oder auch zwischen Miete und Eigentum
- zu überbrücken sucht."

Für Marek haben die Gemeinnützigen viel dazu beigetragen, dass die
wohnungspolitischen Kernindikatoren in Österreich mit dem hohen
Prozentsatz an Kategorie-A-Wohnungen stimmig seien und es trotzdem zu
einer im internationalen Vergleich niedrigen Wohnkostenbelastung im
Ausmaß von durchschnittlich 21 Prozent des privaten Konsums komme.
Dazu trage bei, dass der Wohnkostenaufwand für gemeinnützige
Mietwohnungen im Schnitt um 15 Prozent niedriger liege als bei
privaten. "Moderate Gewinne bei der Bewirtschaftung des
Wohnungsbestandes und Stärkung der Eigenkapitalbasis der
gemeinnützigen Unternehmen zugunsten wohnkostensenkender
Reinvestitionsmöglichkeiten für neue, junge Wohnungsnachfrager und
Familien liegen mir als für Familien- und Jugendpolitik
verantwortliches Regierungsmitglied besonders am Herzen", betonte die
Staatssekretärin.

Marek verwies weiters auf die wirtschaftspolitische Bedeutung der
Gemeinnützigkeit: Laut WIFO gehe vom österreichischen System der
Wohnungspolitik mit den Elementen Wohnbauförderung,
Wohnungsgemeinnützigkeit, Wohnbaubanken und Bausparkassen
nachweislich eine stabilisierende Wirkung auf die Gesamtwirtschaft
aus. Wohnbauinvestitionen hätten eine hohe Beschäftigungsintensität
und einen hohen Anteil an inländischer Wertschöpfung. Die über 190
gemeinnützigen Bauvereinigungen seien dabei nicht nur kompetente
Partner der Kommunen sondern wegen ihrer hohen Zahlungsmoral auch
begehrte Partner der klein- und mittelständischen Wirtschaft. Nicht
zuletzt sei auch die jährliche Sanierungsrate im gemeinnützigen
Wohnungsbestand dreimal so hoch wie im österreichischen Durchschnitt.
"Alles in allem gesehen legt die gemeinnützige Wohnungswirtschaft
eine überaus positive Leistungsbilanz vor, und ich bin überzeugt,
dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird", schloss Marek.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend
   Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl
   Tel.: +43 (01) 711 00-5838
   
   Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer
   +43 (01) 711 00-2058
   presseabteilung@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at

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