GÖD-Bundesvertretung 3 (Unterrichtsverwaltung) Gabriel: Sozialpartnerschaft ist keine Einbahnstraße!

Verbesserung der Rechte für Betriebsrätinnen und Betriebsräte gefordert

Wien (OTS) - "Die Bundesvertretung 3 in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD-BV3) nimmt die aktuelle Diskussion um die versuchte fristlose Entlassung eines Betriebsratsmitglieds in der Albertina - eine ausgegliederte wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts - zum Anlass, um eine Verbesserung der Rechte für Betriebsrätinnen und Betriebsräte zu fordern", so Monika Gabriel, Vorsitzende der GÖD-BV3.

Die Situation der ehrenamtlich tätigen Betriebsrätinnen und Betriebsräte in den ausgegliederten ehemaligen Bundesmuseen ist schwierig. Immer wieder kommt es zu unangemessenen Behandlungen der Belegschaftsvertreter seitens der Geschäftsführungen. "Die versuchte fristlose Entlassung eines Albertina-Betriebsratsmitglieds hat das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Wir bekunden auch hier noch mal die Solidarität der Betriebsrätinnen und Betriebsräte sowie der gesamten GÖD-BV3 mit dem betroffenen Kollegen. Wir leben Sozialpartnerschaft und erwarten das auch von unserem Gegenüber, denn gelebte Sozialpartnerschaft darf keine Einbahnstraße sein. Ein Agieren wie das der Albertina-Geschäftsführung ist vollkommen überzogen und tritt die Sozialpartnerschaft mit Füßen", so Gabriel weiter.

"Unsere Situation ist gerade in den ausgegliederten Bereichen -Albertina, Österreichische Nationalbibliothek, Naturhistorisches Museum, Österreichische Galerie-Belvedere, Museum für angewandte Kunst, Technisches Museum und Museum Moderner Kunst - keine einfache, stemmen sich doch die zuständigen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer gegen Kollektivvertragsverhandlungen und blockieren diese seit Jahren. Wir fordern die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, denn nur dort können in sozialpartnerschaftlicher Art und Weise Ergebnisse erzielt werden, die faire, transparente und sozial verträgliche Arbeitsverhältnisse nach sich ziehen. Auch die zuständige Bundesministerin Schmied sollte hier positiv vermittelnd einwirken um endlich Verhandlungen aufnehmen zu können", fordert Gabriel abschließend.

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