• 28.04.2010, 11:15:05
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SP- Ackerl: "Postfilialen werden gezielt ausgehungert"

Postmanagement hat die Öffnungszeiten bestehender Postämter drastisch reduziert und ruiniert damit die Filialen

Linz (OTS) - Der SPÖ-Landesvorsitzende LH-Stv. Josef Ackerl
bekräftigt heute seine Aussagen zu den geplanten
Postamtsschließungen.
"Dem Postmanagement und dem Eigentümervertreter Josef Pröll ist die
Bevölkerung anscheinend egal. Ich verlange, dass der Finanzminister
dafür sorgt, dass öffentliche Dienstleistungen so ausgestattet
werden, dass eine gute Versorgung der Bevölkerung aufrecht erhalten
wird!".

Postämter, so Ackerl, seien nicht nur "irgendwelche Nahversorger",
sondern ein Symbol für die Sicherung der Lebensqualität im ländlichen
Raum. "Das Postmanagement ruiniert ganz gezielt die Filialen. Zuerst
werden die Öffnungszeiten halbiert und danach die mangelnden Umsätze
beklagt. Einerseits erklärt man zukünftigen Postpartner, dass die
meisten Umsätze an Nachmittagen gemacht werden. Andererseits werden
die bestehenden Postfilialen genau
zu dieser Zeit geschlossen", zeigt der SPÖ-Landeschef auf.

Postamtsschließungen seien die Folge von rücksichtsloser
Profitmaximierung. "Wenn für das Postmanagement die Gewinninteressen
der Aktionäre wichtiger sind als die Interessen der Gemeinden und der
Kunden, muss die Politik eingreifen. Gefordert ist dabei in erster
Linie Finanzminister Pröll, der als Eigentümervertreter dem
Aushungern der Post bisher tatenlos zuschaut", so Ackerl.

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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