"Es ist fünf vor 12!", JAMÖ begrüßt die Reform der Ärzteausbildung

Graz (OTS) - Seit der Gründung der JAMÖ (Junge Allgemeinmedizin Österreich) 2006, ist eines der zentralen Themen und Ziele die Verbesserung der Ausbildung zum Hausarzt. Die derzeitige 3 jährige Turnusausbildung erfüllt mehr den Zweck der Systemerhaltung in den Krankenhäusern als die Ausbildung zum Allgemeinmediziner. Auch der übliche Berufsweg für einen Arzt in Österreich, zuerst die Ausbildung zum Allgemeinmediziner, und dann erst die Spezialausbildung zu absolvieren, verlängert die Gesamtausbildungsdauer erheblich.

Aus diesem Grund begrüßen wir die Idee der Wissenschaftsministerin Beatrix Karl. Klar festzulegen ist natürlich, dass die Approbation lediglich die Berechtigung zur Berufsausübung darstellt und keinesfalls mit einer Allgemein- oder Facharztausbildung gleichzusetzen ist. "Um den Anforderung einer hochqualitativen, zeitgemäßen, primären Patientenversorgung nachkommen zu können, ist daher die Etablierung einer eigenständigen 5 jährigen Ausbildung grundlegend. Wie international üblich soll davon mindestens eine Jahr in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis absolviert werden", betont Dr. Julia Baumgartner, Vorsitzende der JAMÖ.

Die JAMÖ hat gemeinsam mit der AMSA (Austrian Medical Students' Association) und der Österreichischen Hochschülerschaft der Meduni Graz eine Petition zur Stärkung der Allgemeinmedizin gestartet, um auf die Probleme der Jungärzte aufmerksam zu machen.

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.ipetitions.com/petition/allgemeinmedizin,

Rückfragen & Kontakt:

jamoe@oegam.at, Tel.: 0650/311 52 63

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