• 27.04.2010, 12:09:48
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FMK: Digitale Dividende ermöglicht Breitband-Internet für alle

Mobilfunkbranche begrüßt rasche Entscheidung der Regierung

Wien (OTS) - Die heute von Bundesministerin Bures und
Staatssekretär Ostermayer bekanntgegebene Entscheidung, den oberen
Bereich der Digitalen Dividende (800 MHz Band) für mobiles Breitband
zu verwenden, wird von der österreichischen Mobilfunkbranche sehr
begrüßt. Die zugrundegelegte ausführliche Analyse des
volkswirtschaftlichen Nutzens über die zukünftige Verwendung dieser
Frequenzen belegt eindeutig, dass Mobilfunk die richtige Wahl im
Sinne der Bürger und der Wirtschaft ist. "Es war dringend notwendig,
eine rasche politische Entscheidung über die Nutzung dieser freien
800er Frequenzen zu treffen, um den Unternehmen Investitions- und
Planungssicherheit zu geben, " erklärt FMK-Präsident und Orange
CEO-Michael Krammer.

Planungs- und Investitionssicherheit mit volkswirtschaftlichem Impuls

Für die Mobilfunk-Unternehmen bedeutet die heutige Entscheidung
Sicherheit für die Planung, Adaptierung und Modernisierung der
Mobilfunknetze. Diese Prozesse dauern zwischen 12 und 24 Monaten und
brauchen klare Vorgaben. Nun ist auch eine wichtige Voraussetzung
dafür geschaffen, dass Österreich im Mobilfunk weiterhin an der
Weltspitze der technologischen Entwicklung stehen kann. Damit ist
auch die Grundlage für eine solide Planung und Finanzierung der
teuren Mobilfunk-Infrastruktur gänzlich aus privater Hand gelegt. Für
den Ausbau von flächendeckenden Netzen im 800 MHz Band kann in
Österreich mit einem voraussichtlichen Investitionsimpuls zwischen
Euro 300 und 500 Millionen gerechnet werden.

Hannes Ametsreiter, Generaldirektor mobilkom austria und Telekom
Austria: "Die Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit
breitbandigen Internetverbindungen ist eine der wichtigsten Aufgaben,
den Standort Österreich nachhaltig zu stärken. In Europa geht der
Trend ganz klar in die Richtung, das Frequenzband der Digitalen
Dividende dem Mobilfunk zu widmen. Wir begrüßen daher die aktuellen
Aussagen von Frau Bundesministerin Bures."

Robert Chvátal, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Mobile
Austria: "Wir begrüßen die Vergabe der Digitalen Dividende an die
Mobilfunkindustrie als wichtige politische Entscheidung für den
Wirtschaftsstandort Österreich. Die beiden zuständigen Ressorts haben
damit einen wichtigen Grundstein für die Einführung von mobilem
Breitband der nächsten Generation gelegt. Mit dieser Entscheidung
kann der Mobilfunk einen großen Beitrag zur Überwindung der digitalen
Kluft zwischen Stadt und Land leisten. Wichtig ist, dass jetzt auch
die nächsten Schritte so schnell wie möglich gesetzt werden: Zeitnahe
Versteigerung der Digitalen Dividende sowie die Öffnung und
Verlängerung der derzeit für den GSM Standard verwendeten
Frequenzen."

Mehr Medienvielfalt in der Wissens- und Informationsgesellschaft

Die freien 800er Frequenzen ermöglichen gemeinsam mit der neuen
4. Mobilfunkgeneration einen raschen Zugang zu Breitband-Internet vor
allem auch in ländlichen, bisher nicht versorgten Gebieten. Das
bedeutet für rund eine halbe Million Österreicherinnen und
Österreicher erstmals Zugang zum Daten-Highway und für alle Bürger
einen gewaltigen Technologiesprung. Damit wird auch ein neues Kapitel
in der Wissens- und Informationsgesellschaft aufgeschlagen und eine
gute Basis für die Weiterentwicklung der Medienvielfalt in Österreich
gelegt, die zukünftig noch mehr vom Internet ausgehen wird. Über
schnelles Breitband können viele neue Anwendungen für den beruflichen
und privaten Bereich angeboten werden, die sowohl für den
Wirtschaftsstandort als auch für den Alltag in Österreich
Verbesserungen bringen werden.

Michael Krammer CEO Orange Austria: "Die Breitbandzukunft ist mit
dieser Entscheidung zugunsten des Mobilfunks für Österreich
gesichert. Die Mobilfunkbranche und wir als Orange werden
sicherstellen, dass alle Österreicherinnen und Österreicher in naher
Zukunft Zugang zu den vielfältigen Vorteilen der neuen Dienste und
Services erhalten."

3-CEO Berthold Thoma: "Österreich hat eine Vorreiterrolle bei
mobilem Breitband. Nach der positiven Entscheidung der Politik,
können nun die österreichischen Mobilfunker alles tun, um diese zu
behalten."

Fahrplan und Lösungen für offene Fragen

Die noch offenen Fragen zu den Rahmenbedingungen der
Frequenz-Nutzung und zu anderen Funkquellen sind nun in der nächsten
Etappe zu klären. Die Mobilfunkbranche wird sich selbstverständlich
weiterhin um vernünftige, sachliche Lösungen bemühen und zur Klärung
der offenen Fragen beitragen. Der Fahrplan, der noch vor dem Sommer
von Bundeskanzleramt und Infrastrukturministerium im Ministerrat
vorgelegt werden soll, ist der nächste wichtige Schritt für die
Weiterentwicklung und Sicherung der Versorgung mit modernen
Informations- und Kommunikations-Technologien.

Forum Mobilkommunikation - FMK

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur.
Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame
Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit
Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können.
Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier
Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks,
Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK.

Rückfragehinweis:

Maximilian Maier
   Forum Mobilkommunikation - FMK
   
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: +43 664 588 39 38
   Fix: +43 1 588 39 38, 
   Fax: +43 1 586 69 71
   Email: [email protected]
   Website: www.fmk.at

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