• 26.04.2010, 08:14:59
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Wiener Gebietskrankenkasse mit Experteninfos am 7. Wiener Diabetestag

Was die wenigsten wissen: Rauchen vervielfacht das Diabetes-Risiko

Wien (OTS) - Beim heurigen Diabetestag im Wiener Rathaus am
Mittwoch, dem 28. April, beantwortet Dr. Helmut Brath,
Diabetes-Experte der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Fragen rund
um Diabetes mellitus Typ 2 "Zuckerkrankheit"). Dr. Brath leitet die
Diabetes-Ambulanz am Gesundheitszentrum Wien-Süd der WGKK. Darüber
hinaus ist er engagierter RaucherInnenberater. Um 14:00 Uhr hält er
daher einen Vortrag über "Aktuelles zu Tabakstopp und
Gewichtsreduktion". Danach steht Dr. Brath BesucherInnen im Rahmen
einer Publikumsdiskussion über "Gesunden Lebensstil bei Diabetes"
Rede und Antwort.

Rauchen und Diabetes - ein Duo infernal

Alterszucker - so wurde Diabetes mellitus Typ 2 früher
vereinfachend genannt. Dieser Begriff gilt längst nicht mehr, denn
die Zuckerkrankheit betrifft immer häufiger auch junge Menschen. Was
die wenigsten wissen: RaucherInnen haben ein dreimal so hohes Risiko,
an Diabetes zu erkranken. Besonders schlimm: Fast ein Viertel der
RaucherInnen zwischen 18 und 30 Jahren weist Studien zufolge eine
Glukose-Intoleranz, also eine Vorstufe von Diabetes, auf. Zudem führt
Rauchen zur Verlagerung von Fettzellen in den Bauchbereich. Und
Bauchfett wiederum ist einer der Top-Risikofaktoren für Diabetes.
Durch den blauen Dunst sinkt auch das "gute" HDL-Cholesterin.
Gemeinsam mit erhöhtem Blutdruck und veränderten Blutfetten ergibt
sich so das sogenannte Metabolische Syndrom - jener gefährliche
Cocktail, der als Vorläufer für Diabetes mellitus Typ 2 gilt. Daher
bietet die WGKK rauchenden DiabetikerInnen auch eine Diabetesschulung
in Kombination mit RaucherInnenberatung an.

Gesünder leben lässt sich lernen - in alltagstauglichen Schulungen

"DiabetikerInnen, die sich mit ihrer Erkrankung auskennen, haben
einfach größere Chancen auf ein weitgehend normales Leben", ist Dr.
Brath überzeugt. Ziel der WGKK-Diabetesschulungen ist es, die
Betroffenen zu ExpertInnen in eigener Sache zu machen. Bei der WGKK
lernen sie nicht nur, was im Körper abläuft, sondern auch, mit
welchen Notbremsen sie sich in brenzligen Situationen selbst helfen
können. Etwa im Fall von Unterzucker. Vor allem aber geht es darum,
alltagstaugliche, nachvollziehbare Strategien für einen gesünderen
Lebensstil zu vermitteln: Welche Bewegung in welchem Ausmaß tut mir
als DiabetikerIn gut? Wie nehme ich nachhaltig ab? Was kann ich tun,
um akuten Problemen vorzubeugen und Folgeschäden wie etwa
Herzinfarkt, diabetischen Fuß, Schlaganfall oder Erblindung zu
verhindern?

WGKK-Einrichtungen mit Diabetes-Ambulanzen:

- 3., Wien-Mitte, Strohgasse 28, Telefon 01/601 22-40315
 - 6., Wien-Mariahilf, Mariahilfer Straße 85-87, 
   Telefon 01/601 22-40693
 - 10., Wien-Süd, Wienerbergstraße 13, Telefon 01/601 22-4220
 - 21., Wien-Nord, Karl-Aschenbrenner-Gasse 3, 
   Telefon 01/601 22-40238
 - 14., Diabetes-Ambulanz, Hanusch-Krankenhaus, 
   Heinrich-Collin-Straße 30, Telefon 01/910 21-85110

Tabakentwöhnung und RaucherInnenberatung in den
WGKK-Gesundheitszentren:

- Wien-Mitte, 3., Strohgasse 28
   Dr. Waltraud Kellner
   Telefon: (+ 43 1) 601 22-40300
 - Wien-Mariahilf, 6., Mariahilfer Straße 85-87
   Dr. Herbert Nell
   Telefon: (+43 1) 601 22-40600
 - Wien-Süd, 10., Wienerbergstraße 13
   IKAR (Interdisziplinäres Zentrum für Antirauchtherapie), 
   Dr. Dietmar Windisch
   Telefon: (+43 1) 601 22-2162 oder -2165
 - Wien-Nord, 21. Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
   Dr. Ingrid Schulz
   Telefon: (+43 1) 601 22-40200

Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Riedel
WGKK-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (+43 1) 60 122-1351
E-Mail: [email protected]
www.wgkk.at

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