"trend": Höchste Dichte an Abgangsgemeinden in Oberösterreich

307 von 444 Gemeinden in Oberösterreich können heuer ihren ordentlichen Haushalt nicht mehr ausgleichen. Das ist ein Zuwachs von 18 Prozent.

Wien (OTS) - 307 von 444 Gemeinden in Oberösterreich, das sind 69 Prozent, können in diesem Jahr ihren ordentlichen Haushalt nicht mehr ausgleichen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf Auswertungen der Voranschläge 2010 durch die oberösterreichische Landesregierung. Laut den eben ausgewerteten Rechnungsabschlüssen für das Jahr 2009, in dem 258 Gemeinden negativ waren, ist das ein Zuwachs von 18 Prozent. Die Gemeinde mit dem höchsten Abgang ist die Markgemeinde Weyer im Ennstal mit einem Minus von 1,75 Millionen Euro. Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten sind laut "trend" von der Finanzierungskrise der Kommunen ebenfalls stark betroffen. Allerdings liegen für diese Länder noch keine endgültigen Zahlen vor. In der Steiermark wird mit 240 Abgangsgemeinden von 542 (44 Prozent) gerechnet, in Kärnten werden es nach vorläufigen Zahlen 62 von 132 Gemeinden (47 Prozent) sein.

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