• 19.04.2010, 12:22:00
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Mitterlehner: "Chancen der Expo 2010 in Shanghai nützen"

Wirtschaftsminister, WKÖ-Präsident Leitl und Regierungskommissär Androsch präsentierten Expo-Auftritt - Mit Öko-Innovationen, Dienstleistungen und Tourismus punkten

Wien (OTS/BMWFJ) - Wien. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
präsentierte heute gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Präsident
Christoph Leitl und Regierungskommissär Hannes Androsch das
österreichische Programm bei der Expo 2010 in Shanghai: "Wir arbeiten
uns tagtäglich aus der Wirtschaftskrise heraus. Daher ist die Expo
eine hervorragende Chance, um Österreich in einem der weltweit besten
Märkte noch stärker zu positionieren. Österreich präsentiert sich
dort nicht nur als touristisches Ziel, sondern will gerade bei
Öko-Innovationen und Dienstleistungen mit seinem Know-how punkten",
sagte Mitterlehner.

Am 1. Mai wird die Expo eröffnet. Mit mehr als 240 Teilnehmern,
einem Budget von über drei Milliarden Euro und erwarteten 70
Millionen Besuchern ist es die größte Weltausstellung aller Zeiten.
"Das Expo-Motto "Better City, Better Life" passt perfekt zum
vielfältigen Know-how, das Österreich bietet", betonte Mitterlehner.
"Innovative Umwelt- und Energieeffizienztechnologien zählen in China
zu den größten Wachstumsmärkten. Davon können heimische Unternehmen,
die hier oft Technologieführer sind, besonders profitieren. Zudem
bietet Österreich ein hervorragendes Dienstleistungs-Angebot, das
immer wichtiger wird. Gerade was moderne Stadtentwicklung und
zukunftsweisende Architektur betrifft, haben wir sehr gute
Ausgangswerte. Wir sehen hier beträchtliches Wachstumspotenzial", so
Mitterlehner.

Mitterlehner, Leitl und Androsch erwarten sich von der
Expo-Teilnahme einen enormen Werbeeffekt in China sowie dem gesamten
ostasiatischen Raum. "Der Österreich-Pavillon soll den Chinesen sowie
den internationalen Besuchern der Weltausstellung Lust auf
Österreich, seine Kultur und landschaftlichen Schönheiten machen.
Schon jetzt befindet sich Österreich unter den Top-Fünf-Reisezielen
der Chinesen in Europa", betont Mitterlehner. Die eigene Präsenz wird
insgesamt bis zu 16 Millionen Euro kosten. Drei Viertel davon trägt
das Wirtschaftsministerium, ein Viertel die Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ).

Die WKÖ begleitet die heimischen Betriebe nach China mit einem
umfassenden Rahmenprogramm: Bei rund 100 zusätzlichen Veranstaltungen
rund um die Expo wird mehr als 1.000 heimischen Betrieben die Chance
auf neue Geschäfte geboten. "Wir wollen Österreich in China nicht nur
als Kultur- und Tourismusland noch stärker positionieren, sondern -
vor allem in den Sektoren Umwelttechnologie, Energiewirtschaft,
Gesundheit, Infrastruktur und Tourismus - als wirtschaftliches
Leistungsland präsentieren. Verkaufen will jeder, aber nur wenige
können so wie unsere Betriebe richtige Problemlösungen anbieten ",
sagte Wirtschaftskammer-Präsident Leitl.

Wie groß die Chancen sind, zeigen die Exportzahlen: China ist
schon jetzt der größte Handelspartner Österreichs in Asien sowie nach
den USA der zweitwichtigste Überseemarkt. In den vergangenen zehn
Jahren haben sich die österreichischen Exporte nach China mehr als
verfünffacht. Selbst in der Wirtschaftskrise konnten Österreichs
Exporte dorthin im Vorjahr um 7,2 Prozent auf zwei Milliarden Euro
gesteigert werden. China war somit eines der wenigen Länder mit einer
positiven Exportentwicklung.

Leitl will erreichen, dass sich der Anteil Chinas am
österreichischen Gesamt-Export innerhalb der nächsten fünf Jahre von
2,1 Prozent auf rund vier Prozent verdoppelt und das Exportvolumen
auf vier Milliarden Euro gesteigert wird. "Damit sind 30.000
Arbeitsplätze verbunden", so Leitl.

Die Entscheidung, dass sich Österreich auf der Expo in Shanghai
mit einem eigenen Pavillon präsentiert, ist für Regierungskommissär
Androsch nicht nur eine wichtige Referenz gegenüber dem
Gastgeberland, sondern auch gegenüber der internationalen
Gemeinschaft. "Unser Pavillon mit seiner markant fließenden
Gestaltung in Weiß- und Rottönen verkörpert eine zukunftsweisende
Architektur in höchster Perfektion und ist damit eine Visitenkarte
für unsere High-Tech-Leistungsfähigkeit. Jedes Detail ist
state-of-the-art und fügt sich stimmig in das gesamte Ensemble ein -
bis hin zur virtuellen Dependance."

Mit dem Expo-Motto "Better City - Better Life" wird zudem ein
zentrales Thema unserer Zeit aufgegriffen. Schon heute leben von der
Weltbevölkerung mehr als 50 Prozent in Städten und bald schon 70
Prozent in städtischen Agglomerationen. Die hohe Lebensqualität in
Österreich ist auch Ausdruck einer harmonischen Verknüpfung von Stadt
und Land unter besonderer Berücksichtigung von Natur und Umwelt.
Darauf verweisen soll auch das Motto des österreichischen
EXPO-Pavillons "Austria - feel the harmony" samt dem Subthema
"Interaction between rural and urban areas".

Rückfragehinweise:

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
      Sprecherin des Ministers: Mag. Waltraud Kaserer
      Tel. Büro: (01) 711 00-5108
      Tel. mobil: +43 664 813 18 34
      [email protected]
   Wirtschaftskammer Österreich
      Stabsabteilung Presse, Elisabeth Salzer
      Tel. +43 590900 3400
      Mobil +43 664 817 99 11
   EXPO Office Austria 
      Mag. Kristina Schubert-Zsilavecz
      [email protected] 
      www.expoaustria.at
   Wiener Pressebüro
      Mag. Alexandra Kropf
      Mobil +43 699 122 36 345

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