Vulkanasche - Bures: Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang

Krisenstab unter Leitung des Verkehrsministeriums analysiert die Lage permanent

Wien (OTS/BMVIT) - Seit Freitag 8 Uhr ist ein Krisenstab des Verkehrsministeriums, der Austro Control und der Obersten Zivilluftfahrtbehörde rund um die Uhr im Einsatz, um in Abstimmung mit internationalen Flugsicherungen und Luftfahrtbehörden die Daten und Berechnungen ständig zu analysieren und zu bewerten, und so die Fluglinien und Airports und damit die Passagiere permanent auf dem Laufenden zu halten. Auch die ÖBB ist in das Krisenmanagement stark eingebunden, um so schnell und unbürokratisch wie möglich ihre Kapazitäten aufzustocken und möglichst viele Passagiere aufnehmen zu können.

Ministerin Bures, die sich derzeit selbst auf dem Rückweg von einem -nunmehr auf Botschafterebene verlagerten - informellen Telekom-Ministerrat in Madrid befindet, hat größtes Verständnis für den Wunsch der Flugreisenden, so schnell wie möglich wieder fliegen zu können und für die Forderung der Fluglinien, den Luftraum wieder freizugeben. "Bei größtem Verständnis für die wirtschaftliche Situation der Fluglinien und Airports, darf es dennoch bei der Sicherheit keine Kompromisse geben", so Bures. "Die Sicherheit der Bevölkerung geht vor. In Österreich und international gibt es hier eine klare übereinstimmende Positionierung. Erst wenn klar ist, dass kein Risiko eingegangen wird, kann der Flugverkehr wieder freigegeben werden." Derzeit sind Überflüge in einer Reiseflughöhe von 12 km und darüber bereits wieder für Überflüge freigegeben. Die nächsten Schritte im europäischen Krisenmanagement berät Ministerin Bures auch direkt mit ihrem deutschen Amtskollegen Ramsauer.

Seitens der ÖBB wurden das Wochenende über dutzende Sonderzüge mit je 500 bis 1000 Plätzen zusätzlich mobilisiert. Im Fernverkehr sind damit täglich über 100 Züge international unterwegs. Aus ganz Österreich wurde rollendes Material zusammengezogen. Der Fokus liegt dabei auf der Westbahn, weil hier der größte Andrang ist.

Derzeit transportiert die ÖBB rund 18.000 Kunden zusätzlich pro Tag. Die Fluggäste von bis zu 200 Flugzeugen werden damit täglich von den ÖBB an ihr Ziel gebracht. Die Verkehrsministerin bittet daher die Kunden um Verständnis, dass Wartezeiten auftreten können. Selbstverständlich seien alle Schalter geöffnet und außerdem zusätzlich mobile Verkaufsteams eingesetzt worden, um die Fahrgäste mit Tickets versorgen zu können. Die Ministerin bedankt sich ausdrücklich bei allen ÖBB-MitarbeiterInnen für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr.

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