- 18.04.2010, 14:15:02
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Vulkanasche - Bures: Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang
Krisenstab unter Leitung des Verkehrsministeriums analysiert die Lage permanent
Wien (OTS/BMVIT) - Seit Freitag 8 Uhr ist ein Krisenstab des
Verkehrsministeriums, der Austro Control und der Obersten
Zivilluftfahrtbehörde rund um die Uhr im Einsatz, um in Abstimmung
mit internationalen Flugsicherungen und Luftfahrtbehörden die
laufenden Daten und Berechnungen ständig zu analysieren und zu
bewerten, und so die Fluglinien und Airports und damit die Passagiere
permanent auf dem Laufenden zu halten. Auch die ÖBB ist in das
Krisenmanagement stark eingebunden, um so schnell und unbürokratisch
wie möglich ihre Kapazitäten aufzustocken und möglichst viele
Passagiere aufnehmen zu können.
Ministerin Bures, die sich derzeit selbst auf dem Rückweg von einem -
nunmehr auf Botschafterebene verlagerten - informellen
Telekom-Ministerrat in Madrid befindet, hat größtes Verständnis für
den Wunsch der Flugreisenden, so schnell wie möglich wieder fliegen
zu können und für die Forderung der Fluglinien, den Luftraum wieder
freizugeben. "Bei größtem Verständnis für die wirtschaftliche
Situation der Fluglinien und Airports, darf es dennoch bei der
Sicherheit keine Kompromisse geben", so Bures. "Die Sicherheit der
Bevölkerung geht vor. In Österreich und international gibt es hier
eine klare übereinstimmende Positionierung. Erst wenn klar ist, dass
kein Risiko eingegangen wird, kann der Flugverkehr wieder freigegeben
werden." Derzeit sind Überflüge in einer Reiseflughöhe von 12 km und
darüber bereits wieder für Überflüge freigegeben. Die nächsten
Schritte im europäischen Krisenmanagement berät Ministerin Bures auch
direkt mit ihrem deutschen Amtskollegen Ramsauer.
Seitens der ÖBB wurden das Wochenende über dutzende Sonderzüge mit je
500 bis 1000 Plätzen zusätzlich mobilisiert. Im Fernverkehr sind
damit täglich über 100 Züge international unterwegs. Aus ganz
Österreich wurde rollendes Material zusammengezogen. Der Fokus liegt
dabei auf der Westbahn, weil hier der größte Andrang ist.
Derzeit transportiert die ÖBB rund 18.000 Kunden zusätzlich pro Tag.
Die Fluggäste von bis zu 200 Flugzeugen werden damit täglich von den
ÖBB an ihr Ziel gebracht. Die Verkehrsministerin bittet daher die
Kunden um Verständnis, dass Wartezeiten auftreten können.
Selbstverständlich seien alle Schalter geöffnet und außerdem
zusätzlich mobile Verkaufsteams eingesetzt worden, um die Fahrgäste
mit Tickets versorgen zu können. Die Ministerin bedankt sich
ausdrücklich bei allen ÖBB-MitarbeiterInnen für ihren unermüdlichen
Einsatz rund um die Uhr.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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