Grüne Steiermark: Jörg-Martin Willnauer legt Spitzenkandidatur für Landtagswahl zurück

"Anderer politischer Stil in kurzer Wahlkampfzeit nicht möglich" - Kogler: "Respekt und Anerkennung für diesen Schritt"

Graz (OTS) - Jörg-Martin Willnauer legt seine Spitzenkandidatur für die kommende steirische Landtagswahl zurück. Dies hat er dem Wahlkampfteam der Grünen Steiermark mitgeteilt.
Ursache für diesen Schritt seien weder inhaltliche noch persönliche Differenzen, sondern unterschiedliche Einschätzungen über die besonderen Umstände einer Wahlauseinandersetzung. "Ich wollte einen anderen Stil in die Politik bringen und habe erkennen müssen, dass dies in der kurzen Wahlkampfdynamik nicht möglich ist. Politik und Kunst sind zwei unterschiedliche Parkette. Möglicherweise habe ich dies unterschätzt", so Willnauer. "Der Schritt fällt mir nicht leicht, denn ich habe in den letzten Monaten bei den Grünen viele engagierte und kompetente Persönlichkeiten kennen gelernt. Aber als Politiker muss und will ich authentisch sein. Das hat sich in der insbesondere zwischen rot und schwarz besonders hart zugespitzten Wahlkampfsituation in der Steiermark als schwieriger herausgestellt, als ich mir das vorgestellt habe."

Willnauer ist trotz seines Schritts überzeugt, dass die Grünen einen erfolgreichen Wahlkampf führen werden. "Inhaltlich stimme ich mit den Positionen - dem Einsatz für die Umwelt und für soziale Gerechtigkeit - zu 100 Prozent überein. Ich wünsche Landessprecher Werner Kogler und den Grünen alles Gute. Mehr Grün würde der Steiermark gut tun."

Werner Kogler, stellvertretender Bundessprecher und Landessprecher der steirischen Grünen, bedauert die Entscheidung Willnauers. "Ich habe Jörg Martin Willnauer als engagierten und aufrechten Menschen kennen gelernt. Er wäre eine Bereicherung für die Politik in der Steiermark gewesen. Ich respektiere seine persönliche Entscheidung. Wir bleiben in gegenseitiger Wertschätzung und mit Respekt verbunden." Über die Frage der Nachfolge Willnauers als Spitzenkandidat für die Landtagswahlen werde im Laufe der nächsten Woche in den Parteigremien beraten, kündigt Kogler an.

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