- 15.04.2010, 18:20:21
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Spindelegger: "Das Burgenland - eine europäische Erfolgsgeschichte"
Fortsetzung des Europa-Dialogs in Eisenstadt
Wien (OTS) - "Wir müssen einen offenen Europadialog mit den
österreichischen Bürgern führen. Nicht Hochglanzbroschüren werden
gesucht, sondern das direkte Gespräch. Deswegen bin ich heute hier.
Ich will mit den Burgenländerinnen und Burgenländern über ihre Sorgen
und ihre Anliegen an die EU reden", so Außenminister Michael
Spindelegger beim Europa-Dialog in Eisenstadt.
Anknüpfend an die erfolgreichen Veranstaltungen in St. Pölten,
Salzburg, Graz, Wien und Telfs stellte sich der Außenminister
gemeinsam mit dem Geschäftsführer von "Felix Austria", Bernd
Berghofer, dem Intendanten der "Haydn-Festspiele" ,Walter Reicher,
und dem Hotelier des "Reiter's Burgenland Resort", Karl Reiter, im
ORF-Landesstudio Eisenstadt den Fragen und Anliegen der
Burgenländerinnen und Burgenländer zu Europa.
"Das Burgenland ist eine europäische Erfolgsgeschichte. Es hat wie
kein anderes Bundesland von den Fördergeldern der EU profitiert und
diese Mittel optimal genützt - mit positiven Auswirkungen auf
Arbeitsmarkt und Kaufkraft der burgenländischen Bevölkerung", so der
Außenminister. So wurden allein zwischen 1995 und 2005 8.800 neue
Betriebe gegründet. Von 2006 bis 2009 wurden durch EU-Projekte rund
5.000 burgenländische Arbeitsplätze abgesichert oder neu geschaffen
und 12.500 Arbeitnehmern wurde eine Verbesserung ihrer Qualifikation
finanziert.
Heute verfüge das Burgenland über sechs modernst ausgestattete
Technologiezentren, darunter Güssing: "Güssing hat sich in den
letzten Jahren zu einem international viel beachteten Kompetenzknoten
für erneuerbare Energien entwickelt. Heute ist die Stadt
energieautark und das Zentrum für erneuerbare Energie in Europa", so
Spindelegger.
"Das alles wäre ohne die Europäische Union nicht möglich gewesen.
Dennoch äußern viele Bürger auch Kritik an der EU. Das wirksamste
Mittel dagegen ist ein gelebter und ehrlicher Dialog", so der
Außenminister, der fortfuhr: "Ich will zeigen, dass wir in einer
globalisierten Welt europäische Lösungen brauchen. Herausforderungen
wie Klimawandel, Wirtschaftskrise und der internationale Wettbewerb
können wir nur gemeinsam meistern. Wir brauchen die Europäische
Union, wollen wir unser einzigartiges europäisches Lebensmodell für
die Zukunft sichern und weiterentwickeln".
Auch diesmal nutzten zahlreiche Interessierte das Angebot, die
Veranstaltung per Live-Stream auf der Homepage des Außenministeriums
mitzuverfolgen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at
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