Weekend Magazin: Christian Konrad im Interview

Der Raiffeisen-Generalanwalt über Management-Fehler des Papstes, den Job des Politikers als Versorgungsposten und die Abwälzung der Bankensteuer auf den Endkunden.

Wien (OTS) - "Kein Kirchenverantwortlicher hat mehr Information über Fehlentwicklungen als der Papst. Daher trägt er maßgebliche Anteile an dieser Politik, alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuhandeln", so Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad zu den aktuellen Geschehnissen in der Kirche. Konrad weiter: "Das hat nichts mit Kritik zu tun, sondern hier geht es um den Umgang mit der Gesellschaft. Wenn jemand, der ein so verantwortungsvolles Amt bekleidet, einen Fehler macht, muss er auch sagen können: Ich habe mich geirrt".

Im dreiseitigen Interview mit dem "Weekend-Magazin" nimmt der Raiffeisen-Boss außerdem Stellung zur Rücktrittskultur in Österreich:
"Faktum ist, dass die Gebarung mit der politischen Verantwortung bei uns sehr schwach ausgeprägt ist" (und er erläutert auch deren Hintergründe), zum Debakel rund um den AUA-Verkauf: "...Hätte ich die Agrana so verhandelt, würde ich nicht hier sitzen, sondern wäre am Baum geknüpft worden", sowie zum Thema Bankensteuer: "Reiner Populismus, der am Ende zulasten der Kunden gehen wird."

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