SPÖ Strauß: Martinz passt die weiße Weste nicht

12-Mio-Euro-Honorar für Birnbacher, 200 Mio. Euro Mitgift für die Hypo-Rettung und laufende Untersuchungen in U-Ausschüssen und der Staatsanwaltschaft belehren Martinz eines besseren.

Klagenfurt (OTS) - "Es ist ein Trugschluss, wenn der
selbsternannte Vize-Landesrat Rumpold glaubt, ÖVP-Chef Martinz Weste sei in der heutigen Hypo-U-Ausschuss-Sitzung weiß gewaschen worden", kritisiert der stellvertretende SPÖ-Klubobmann LAbg. Jakob Strauß eine ÖVP-Aussendung. In dem Zusammenhang sei an das 12-Millionen-Euro-Honorar für Martinz Haus-und-Hof-Steuerberater Birnbacher erinnert, ebenso wie an jene Nacht- und Nebelaktion in München, bei der die Hypo von Haider und Martinz verscherbelt wurde.

Immer wieder war von Landesholding-Vorsitzendem Martinz zu hören, er hätte die Hypo zur besten Zeit und zum besten Preis verkauft. In Wahrheit mussten Martinz, Dobernig, Dörfler und Scheuch in höchstem Maße dankbar sein, dass die Österreichischen Steuerzahler die Bank und das Land Kärnten vor der totalen Pleite gerettet haben.

"Dass Martinz dann auch noch versuchte, jene 200 Millionen Euro Steuergeld, die Kärnten zusätzlich zur Bank verloren hat, als großen Erfolg für das Land zu verkaufen, ist als Täuschungsversuch leicht zu durchschauen. Wäre tatsächlich alles mit rechten Dingen zugegangen, gäbe es keine zwei U-Ausschüsse in Bayern und Kärnten, die SOKO Hypo wäre übrig und erst recht würde sich der Staatsanwaltschaft nicht mit der Causa befassen", gibt Strauß zu denken. (Schluss)

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