• 15.04.2010, 15:17:33
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KURIER: Schüller stellt Papst-Rücktritt zur Debatte

Ex-Leiter der Ombudsstelle verlangt Aufklärung der Vorwürfe

Wien (OTS) - Der ehemalige Leiter der Wiener Ombudsstelle für
Missbrauchsopfer, Helmut Schüller, fordert nach den
Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche mehr "Machtkontrolle"
und glaubt, dass ein Rücktritt des Papstes unter bestimmten Umständen
"unausweichlich" wird. Konkret stößt sich der Pfarrer von Probstdorf
an den Vorwürfen, wonach der Heilige Vater in seiner früheren
Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation von Missbrauchsfällen
in den USA gewusst, aber nichts unternommen haben soll. "Wenn das
nicht in allernächster Zeit klar gestellt wird, dann muss der Papst
zurücktreten", so Schüller im KURIER (Freitag-Ausgabe). Die Kirche
könne es sich auf Dauer nicht leisten, dass die Handlungsweise des
Papstes nicht nachvollziehbar sei. Laut Schüller gibt es ein "Problem
mit der Machtkontrolle".

Rückfragehinweis:
KURIER-Innenpolitik: 01-52100-2649

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