KURIER: Schüller stellt Papst-Rücktritt zur Debatte

Ex-Leiter der Ombudsstelle verlangt Aufklärung der Vorwürfe

Wien (OTS) - Der ehemalige Leiter der Wiener Ombudsstelle für Missbrauchsopfer, Helmut Schüller, fordert nach den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche mehr "Machtkontrolle" und glaubt, dass ein Rücktritt des Papstes unter bestimmten Umständen "unausweichlich" wird. Konkret stößt sich der Pfarrer von Probstdorf an den Vorwürfen, wonach der Heilige Vater in seiner früheren Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation von Missbrauchsfällen in den USA gewusst, aber nichts unternommen haben soll. "Wenn das nicht in allernächster Zeit klar gestellt wird, dann muss der Papst zurücktreten", so Schüller im KURIER (Freitag-Ausgabe). Die Kirche könne es sich auf Dauer nicht leisten, dass die Handlungsweise des Papstes nicht nachvollziehbar sei. Laut Schüller gibt es ein "Problem mit der Machtkontrolle".

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