ATV Am Punkt: FPÖ vermutet Spenden von Waffenhändler für Heinz Fischer

Andreas Khol gibt Wahlempfehlung gegen Barbara Rosenkranz

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl fuhr Mittwochabend in der ATV-Diskussionssendung "Am Punkt" scharfe Geschütze gegen Bundespräsident Heinz Fischer auf. Kickl vermutet, dass Waffenhändler Hans Drescher unter den Spendern von Heinz Fischer sein könnte.

"Wenn man so ein Geheimnis um die Finanzierung macht, dann drängt sich dieser Verdacht auf", erklärte Kickl und setzte fort: "Ich wüsste sonst keinen einzigen Grund, warum Heinz Fischer ausgerechnet die Nähe zu diesem Waffenhändler suchen sollte." Kickl sprach von privaten Festivitäten von Drescher, wo Fischer ein- und ausgehe.

"Unfassbare Vorwürfe", reagierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. "Das ist man von der FPÖ schon gewohnt." Gegenwehr kam sogar von Seniorenbund-Chef Andreas Khol (ÖVP): Es gebe Auflagen im Unterstützungskomitee von Heinz Fischer, wonach keine Gelder "von potenziellen Lieferanten des Bundesheeres oder von Kontrahenten der Republik" angenommen werden. Fischer sei hier "absolut glaubwürdig".

Khol blieb trotzdem auf ÖVP-Linie und sprach keine Wahlempfehlung für Fischer aus. Allerdings betonte er eine klare Absage an FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz: "Alle von uns haben sich sehr deutlich ausgesprochen: Freiheit in der Wahlentscheidung - aber nicht die Barbara Rosenkranz."

Gegen das deklarierte Weißwählen von mehreren ÖVP-Spitzenpolitikern hat Khol jedenfalls nichts: "Sie kriegen einen Vanillepudding, ein Himbeereis und sie kriegen eine Mango. Alles wollen sie nicht und sie lassen es stehen."

Welche Argumente der amtierende Bundespräsident Heinz Fischer für seine Wiederwahl liefern wird, sieht man am Sonntag, dem 18. April in "ATV Meine Wahl - Der Präsident" um 20.15 Uhr bei ATV.

Rückfragen & Kontakt:

ATV Redaktion "Am Punkt": Tel.: 01/213 64 115

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ATP0002